Realität oder doch nur Propaganda

Der Fall Collien Fernandes

„Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda mundgerecht machen könnte.“
Bertrand Russell

Worum geht es eigentlich?

Derzeit tauchen täglich Meldungen zum Fall „Collien Fernandes“ in den Medien auf. Und ich muss in diesem Zusammenhang gestehen, dass ich nach wie vor nicht so richtig begriffen habe, worum es eigentlich geht.
Es geht da wohl um einen Fall von digitalem Missbrauch, was immer das sein soll. Der Ex-Mann Christian Ulmen soll demnach Bilder dieser Dame mit KI verändert haben und als gefakte Pornobilder im Netz verbreitet haben. Was da nun im Detail vorgefallen ist, weiß ich nicht. Darum sollen sich Staatsanwaltschaften kümmern.
Mir ist aber aufgefallen, dass es da wieder unzählige offene Fragen gibt, die dem Ganzen dann doch einen faden Beigeschmack geben.

Der Fall liegt schon länger zurück

Collien Fernandes war 14 Jahre mit Ulmen verheiratet. 2025 trennte sich das Paar. Nach Aussage von Collien soll Ulmen schon seit zehn Jahren Fake-Profile von ihr erstellt haben. Dabei soll es auch um Anbahnung von Telefonsex gegangen sein.

Und da stellen sich mir die ersten zwei Fragen

Wenn das ganze schon seit zehn Jahren läuft, wieso kommt genau jetzt diese Anzeige. Aus ihrer Angabe, das laufe schon seit Zehn Jahren schließe ich, dass sie das schon länger weiß.
Ihr Ehemann soll also schon vor zehn Jahren mit KI Bilder gefakt haben. Aber denken wir doch mal zurück. Konnte die KI das damals schon? Der Informatiker Danisch hat sich dazu geäußert und ist der Meinung, dass das vor zehn Jahren so noch gar nicht möglich war. Die Angabe zu diesen zehn Jahren erscheint zumindest zweifelhaft.
Darüber hinaus hat meine Frau heute auf Facebook einen Post entdeckt, der sagt, dass diese Geschichte eigentlich schon zwei Jahre zurückliegt. Leider kann ich das nicht verifizieren. Wenn dem aber so ist, muss man sich doch die Frage stellen, warum man das gerade jetzt ausgräbt?

Wannsee-Konferenz 2.0

In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an die Geschichte „Wannsee-Konferenz 2.0“. Damals hatte man versucht, eine eigentlich unverfängliche Veranstaltung zu skandalisieren. Zunächst hat das staatlich finanzierte Portal Correktiv eine regelrechte Räuberpistole erfunden. Besonders die Mainstream-Medien haben das dankbar aufgenommen und auch mit Kraft weiterverbreitet. Heute wissen wir, dass die Masse der Aussagen erfunden waren, dazu gibt es auch diverse Gerichtsurteile. Wie dem auch sei, die Rechten, insbesondere die AfD, konnte wieder einmal regelrecht diffamiert werden.
Gleichzeitig wurde von den NGOs „unserer Demokratie“ unzählige Demonstrationen gegen rechts organisiert. Dass am Ende von den Vorwürfen nichts übrigblieb, ist zumindest den interessierten Bürgern bekannt. Die Medien, an vorderster Front ARD und ZDF, interessiert das sowieso nicht. Die nutzen Das Märchen weiterhin so gut es geht. Der Zweck heiligt die Mittel.

Und jetzt vergleichen sie mal

Derzeit gibt es riesige Debatten um das Thema Internet-Zensur. Auch wenn es anders genannt ist. Da will man die Nutzung von sozialen Medien vom Alter abhängig machen. Damit man das überprüfen kann, sollen Nutzer sich im Netz eindeutig identifizieren. Man begründet das mit Kinderschutz, mit Schutz vor Hassrede, was immer das sein soll, und auch mit dem Schutz vor anderen Straftaten.
Aber sind wir doch einmal ehrlich. Wenn sich dann jeder digital ausweisen muss, dann ist auch jeder in den sozialen Medien verfolgbar. Das wäre das Gleiche, als würde man fordern, Briefe nicht mehr verschlossen zu übermitteln.
Genau deshalb gibt es bei diesen Plänen teilweise erhebliche Bedenken.

Und jetzt das Überraschende. Genau in diesem Moment poppt diese Geschichte auf. Dass das Ganze schon länger zurückliegt, wird in den Medien nicht erwähnt. Und wieder wird zu Demonstrationen aufgerufen. Dabei geht es im Übrigen nicht nur gegen Netzbetreiber, auch gegen rechts muss wieder demonstriert werden. Was da das eine mit dem anderen zu tun hat, verschwindet im Nebel.

NGOs

Und es gibt noch mehr Merkwürdigkeiten. Wäre diese Geschichte eindeutig, dann könnte man möglicherweise Informationen über die Staatsanwaltschaften bekommen. Das ist, so zumindest mein Eindruck, aber bisher eher dürftig. Vielmehr stützt man sich da wieder einmal auf diese NGOs, die vielmehr Vorfeldorganisationen der links-grünen Mafia sind. Unter anderen, heute bei der Tagesschau ausdrücklich genannt, spielt HateAid da eine gewichtige Rolle. Dass die auch mit Steuergeld finanziert werden, ist definitiv kein Geheimnis mehr. Und wir wissen, wenn wieder einmal eine stinkende linke Suppe angerührt werden soll, dann rühren solche Organisationen kräftig mit.

Zusammenfassung

Ich weiß nicht, was an der Geschichte wirklich dran ist. Es gibt aber viele Hinweise, dass da wieder einmal eine Geschichte aufgebauscht wird, um dem Bürger etwas zu verkaufen. Und dass die Überwachung der sozialen Medien von vielen Politikern gewünscht ist, wissen wir. Und da ist nicht nur die EU-Kommission unter Von der Leyen. Wir sollten uns nur an die Aussagen von Daniel Günther bei Lanz erinnern.
Kann es also sein, dass diese Geschichte lediglich dazu genutzt wird, um einen weiteren Eingriff in die Grundrechte zu legitimieren?
Wie schon gesagt, ich weiß es nicht. Es gibt aber eine Menge Indizien, die dafür sprechen. Ich jedenfalls glaube den Medien nicht mehr uneingeschränkt. Besonders beim ÖR-Dummfunk bin ich vorsichtig.

Eine Quelle von vielen

Collien Fernandes zeigt Christian Ulmen an: Das sind die schweren Vorwürfe

Nachsatz

Nicht, dass sie mich falsch verstehen. Sollte an der Sache wirklich was dran sein, dann soll der Rechtsstaat seine Pflicht tun und den Täter zu Verantwortung ziehen. Solange aber nichts erwiesen ist, gilt die Unschuldsvermutung. Denn das zeichnet den Rechtsstaat unter anderem aus.

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