Dies und das am 11.04.

Der wöchentliche Wahnsinn aus der 15. Woche

„Italien und Europa müssen die Euro-Frage pragmatisch und unideologisch angehen, ohne Vorurteile, denn alle Daten der letzten Monate bestätigen, dass diese Einheitswährung nicht funktioniert und zu Rezession und Arbeitslosigkeit führt, selbst in den Ländern, die bisher davon profitiert haben. Der Euro funktioniert nicht.“
Giorgia Meloni

Neues aus der Koalition

Die Energiepreise auf Topniveau, die Wirtschaft am Boden, der Finanzminister lädt ein zu einem Treffen mit Vertretern der Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften. Nochmal, der Finanzminister lädt zu einem „Wirtschaftsgipfel“ ein. Die Wirtschaftsministerin war aber wenigstens auch eingeladen. Raus kam natürlich nichts, aber zumindest hat man Aktivismus simuliert.
Dazu soll Reiche geäußert haben, dass die Vorschläge Klingbeils unwirksam, zu teuer und teilweise sogar verfassungswidrig seien. Das führt natürlich zu Verstimmung, insbesondere beim ach so sensiblen Klingbeil.
Und was macht Merz? Der maßregelt seine Parteikollegin, nicht den übergeschnappte Klingbeil. Aber Merz weiß halt, dass seine Kanzlerzeit zu Ende ist, wenn die Koalition platzt. Und er ist doch so gern Kanzler…
Quelle: Apollo News und Apollo News

Gendergerechte Sprache

Eigentlich habe ich geglaubt, ich könnte mit meinen 67 Jahren nichts mehr erleben, was es schon gegeben hätte. Aber weit gefehlt. Bei MOMA am 10.04 berichtete man über das Ruderrennen zwischen Oxford und Cambridge. Mit dabei die Geschwister Freischem, allerdings in unterschiedlichen Mannschaften. Am Ende fragte man nach den Gefühlen der Verlierenden. Liebe ARD, in diesen beiden Achtern saßen nur Frauen. Hätte man da nicht von Verliererinnen sprechen können? Aber Verlierende… Nur so nebenbei, ich gehöre viel lieber zu den Siegenden…

Klamme Krankenkassen

Die Sozialkassen sind notorisch klamm. Das ist nicht neu. Und auch die Lösungsansätze sind immer wieder die Alten. Jetzt wirbt sogar der Spitzenverband der GKV für Höhere Steuern auf Tabak und Alkohol. Meine lieben Funktionäre bei den Krankenkassen, wie viel Erhöhungen bei den Tabak- und Alkohol-Steuern hat es in den letzten 20 Jahren gegeben? Und wie viel von diesem Geld ist bei euch angekommen? Ich sage es euch, nichts. Ihr trommelt also für eine Politik, die gar nichts bringt.
Außerdem, warum sollten Alkoholiker und Raucher für das Gesundheitssystem teurer sein als andere? Ist es nicht so, dass diese beiden Gruppen deutlich früher sterben und somit kein Kostenfaktor mehr sind?
Aber wenn es um Geld geht, dann setzt bei vielen das Hirn aus.
Quelle: NIUS

Zurück ins Mittelalter

In der Münchner U-Bahnlinie 2 löste eine Meldung über eine Frau mit Messer einen Großalarm der Polizei aus. Die setzte eine Spezialeinheit ein, die mit Kettenhemden ausgerüstet war.
Kettenhemden? Sowas habe ich mal bei einer Burgbesichtigung gesehen. Und sowas trägt jetzt die Polizei? Ich meine ja, dass die Grünen uns ins Mittelalter zurückführen wollen. Aber dass es so schnell geht? Jetzt bin ich mal gespannt, wann die Münchner Polizei mit Schwertern und Morgensternen ausgestattet wird.
Quelle: Apollo News

Verteidigungsfähigkeit

Ich rede nicht von der Bundeswehr, denn alles fängt im Kleinen an. Stellen sie sich mal vor, sie kommen spät abends nach Hause und d steht vor ihrer Haustür eine fauchende Katze. Also, ich wüsste, was ich mache. Im schlimmsten Fall würde ich der einen ordentlichen Fußtritt verpassen.
Aber heute ist das anders. Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg berichtet, ist genau das einer 19-jährigen Deutschen passiert. Und die hat sich nicht zu helfen gewusst und hat die Polizei alarmiert. Und solche Menschen sollen irgendwann mal die Geschicke dieses Landes regeln. Armes Deutschland.
Einen Vorteil hat es aber. Diese Polizisten standen wenigsten nicht für Hausdurchsuchungen bei „Hate-Speech“ zu Verfügung.
Quelle: POL-NB – Presseportal

Es geschehen Zeichen und Wunder

Sie kennen bestimmt diesen staatliche geförderten Klageverein „Deutsche Umwelthilfe“. Die hatten gegen BMW und Mercedes geklagt. Die Unternehmen dürften schon ab 2030 keine Verbrenner mehr verkaufen. Begründung: Wenn bis 2045 Klimaneutralität erreicht werden solle, und man von einer Lebensdauer von 15 Jahren bei Autos ausgehe, dann müsse 2030 Schluss sein mit Verbrennern. Für Grüne eine nachvollziehbare Logik. Gott sei Dank ist der BGH noch bei Verstand. Der hat die Klage nämlich abgewiesen, denn diese Entscheidungen seien Sache der Politik und nicht der Justiz.
So sehr mich das freut, ich glaube aber nicht, dass die DUH daraus lernt. Das sind mit Masse Grüne, und die tun sich bekanntlich etwas schwer beim Denken.
Quelle: Apollo News

Grüne Ideen

Wenn es nach den Grünen in Schleswig-Holstein geht, sollen jeder Bürger künftig einen festen Betrag zur Förderung des öffentlichen Nahverkehrs abdrücken. Dem Grunde nach würde das so was wie die GEZ-Gebühren. Die müssen sie auch zahlen, egal ob sie das Angebot nutzen oder nicht.
Dafür dürfe man dann das Angebot unbegrenzt nutzen.
Nur was machen die, bei denen es kein Angebot gibt? Manchmal frage ich mich, ob es Grüne gibt, die auf dem Land wohnen. Denn auf solche Ideen können nur ideologisch verblendete Stadtbewohner kommen.
Quelle: Apollo News

Wenn der Staat in die Wirtschaft eingreift

Erinnern sie sich noch? Da war doch was mit der Meyerwerft in Papenburg. Die ist in Folge der idiotischen Corona-Maßnahmen in Schieflage geraten. Eigentlich hätten die nur eine Bürgschaft gebraucht. Das war der Politik aber ein Dorn im Auge, vor allem auch deshalb, weil der Firmensitz in Luxemburg beheimatet war.
Daher ist das Land Niedersachsen und der Bund in das Unternehmen eingestiegen, hat mehr oder weniger die Firmenleitung übernommen. Und das Ergebnis ist, Trommelwirbel, 1,1 Milliarden Miese in nur drei Jahren.
Also eigentlich könnte man die Meyer-Werft in den VW-Konzern Integrieren. Dann könnte man die ganzen Pleiteunternehmen unter einem Dach zusammenfassen. Und in beiden Unternehmen ist das Land Niedersachsen beteiligt. Passt doch.
Quelle: NIUS

Schluss

Das war es dann mal wieder mit dem wöchentlichen Wahnsinn.
Und wie immer, einer zum Wochenende.

Wenn du einen schlechten Tag hast, so einen „Ich-hasse-meinen-Job-Tag“ und so weiter, dann hältst du auf dem Weg nach Hause an einer Apotheke an. Kauf dir dort ein Rektalthermometer der Marke Thermo-2000.
Wenn du dann zu Hause bist, schließe die Tür, ziehe die Vorhänge zu und stöpsle das Telefon aus, so dass du auf keinen Fall gestört wirst. Zieh dir bequeme Kleidung an und lege dich auf dein Bett.
Öffne jetzt die Packung des Thermometers nimm es heraus und lege es auf den Nachttisch.
Dann lies die Bedienungsanleitung genau durch.
Und wenn du an die Stelle kommst, wo steht, „jedes Thermo-2000 wurde von unseren Mitarbeitern persönlich getestet“, schließe deine Augen und wiederhole fünfmal: „Ich bin froh, nicht in der Qualitätskontrolle der Firma Thermo-2000 zu arbeiten.“

In diesem Sinne eine schöne Woche noch.
Und bleiben sie mir gewogen.

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