Der wöchentliche Wahnsinn aus der 14. Woche
„Es ist das Osterfest alljährlich für den Hasen recht beschwerlich.
Wilhelm Busch
Ostern ist auch anstrengend
Aus Termingründen habe ich das gemeinsame Osterfest mit Kindern und Enkeln schon an Karfreitag begangen. So schön es auch war, anstrengend ist es schon. Dazu habe ich mir wohl den Magen verdorben und von meinem Enkel eine Erkältung übernommen. Letztendlich war ich die letzten zwei Tage so angeschlagen, dass ich nicht in der Lage war, „Dies und das“ pünktlich ins Netz zu bringen.
Um aber eines klar zu stellen, ich werde auf nichts verzichten. Ich werde weiterhin mein Leben genießen. Die Zipperlein, die dann folgen nehme ich gerne in Kauf.
Der böse Zucker
Und schon sind wir beim Thema. Es kommt ja immer wieder auf, dass Zucker so gesundheitsschädlich sei. Der große Ernährungswissenschaftler Cem Özdemir hatte seinerzeit ja versucht, eine Zuckersteuer einzuführen. Sie wissen schon, wegen der Gesundheit. Hat nicht geklappt, obwohl er ein Grüner ist. Aber er ist ja nicht allein. Der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Daniel Günther (eigentlich CDU oder doch ein Grüner?), tritt aber nach. Er will jetzt eine Bundesratsinitiative auf den Weg bringen, um doch noch eine Zuckersteuer auf den Weg zu bringen. Sie wissen schon, wegen ihrer Gesundheit.
Aber Vorsicht, immer wenn sich Politiker um sie besorgt zeigen, dann wollen sie eigentlich nur ihr Geld. Warum sollte das diesmal anders sein?
Quelle: Tichys Einblick
Neues von der Wehrpflicht
Die Wehrpflicht ist da. Alle jungen Männer ab 18 Jahren sollen jetzt einen Fragebogen ausfüllen. Ob sie dann zur Bundeswehr müssen, ist eine ganz andere Geschichte. Trotzdem hat der Pistorius Angst, dass die jungen wehrfähigen Männer sich absetzen könnten. Also ist im neuen Wehrpflichtgesetz aufgenommen, dass jeder wehrfähige junge Mann ab 17 Jahre beim zuständigen Karriere-Center abmelden muss, wenn er Deutschland für mehr als drei Monate verlässt. Das gab es früher auch schon, allerdings nur im Spannungs- und Verteidigungsfall. Der Pistorius muss im Zusammenhang mit der Wehrwilligkeit ein gehöriges Fracksausen haben.
Den jungen Männern gebe ich hier nur das eine mit. Ihr müsst nicht auswandern, ihr müsst nur angeben, dass ihr mit der AfD sympathisiert. Dann will euch eh keiner mehr haben. Ein Job im öffentlichen Dienst dürfte dann aber auch passé sein.
Tja, es gibt halt nichts zum Nulltarif.
Quelle: Apollo News und Apollo News
Rüstung wird es schon richten
VW hat man mit der Energiewende zu Grunde gerichtet. Ist eigentlich kein Wunder, wenn die Politik mit am Steuer sitzt. Jetzt drohen Werksschließungen.
Oder man sucht nach neuen Aufgabenfeldern. Man könnte ja beispielsweise Rüstungsgüter bauen. So will man möglicherweise Bauteile für den „Iron Dome“ im Werk Osnabrück bauen.
Diese Osnabrücker Werk war ursprünglich der Cabrio-Hersteller Karmann. Nachdem bekannt wurde, dass VW dort einsteigen wolle, haben verschiedene Unternehmen ihre Verträge gekündigt. Nach der Insolvenz hat VW den Laden übernommen. Und nun geht schon wieder das Licht aus. Jetzt sollen die Bauteile für ein Raketenabwehrsystem bauen. Naja, vielleicht gibt es dann ja auch Raketen in Kabrio-Versionen. Das wäre dann doch mal wirklich innovativ.
Quelle: Tichys Einblick
Sprit wird knapp
Angebot und Nachfrage ist ein feststehendes wirtschaftliches Prinzip. Steigt das Angebot, oder sinkt die Nachfrage, dann sinken die Preise. Sinkt das Angebot oder steigt die Nachfrage, dann steigen die Preise.
Das passiert derzeit mit Öl-Produkten. Die Deutschen müssen sich also massiv an hohe Spritpreise gewöhnen.
Die Kommunisten haben auch die Schuldigen ausgemacht, die Mineralölkonzerne. Und schon kommen wieder die uralten Ideen. Unser Oberkommunist Klingbeil, der sensible, will eine sogenannte Übergewinnsteuer. Er will die sogar auf EU-Ebene prüfen lassen. Eigentlich schlau, denn wenn die EU das jetzt fordert, ist er fein raus. Aber hat eigentlich mal einer geprüft, wer an diesen Preiserhöhungen am meisten verdient?
Ja Herr Klingbeil, wie wäre es mal mit einer Senkung der Übergewinne beispielsweise bei den Steuern?
Geht aber nicht, denn dann müsste man ja eingestehen, dass der Staat so gut an den hohen Preisen verdient. Und ich glaube, das wissen die Kommunisten sogar. So blöd ist nicht mal Klingbeil…
Quelle: Apollo News
Preiskontrolle
Schokolade ist auch teuer. Dazu kommen dann noch Transport- und Vertriebskosten. Schoko-Osterhasen waren in dieser Saison richtig teuer, und ein Ende ist noch nicht erreicht. Schlaue Menschen kennen die Gründe, hohe Energiepreise und ausufernde Bürokratie.
Für Kommunisten sind aber immer die Konzerne schuld. Also fordert der Fraktionsvize der SPD, Esra Limbacher, eine staatliche Preiskontrolle. Also noch mehr Planwirtschaft. Aber wie wäre es, wenn man mal über die CO2-Steuer oder die Mehrwertsteuer oder, was weiß ich noch, nachdenkt. Nur mit dem Nachdenken tun sich Kommunisten ja schon immer etwas schwerer.
Quelle: Tichys Einblick
Der Bundesrechnungshof wird auf Linie gebracht
Bisher hatte ich in den Bundesrechnungshof noch einiges Vertrauen. Hat er doch den Regierenden ordentlich auf die Finger geschaut. Das dürfte in Zukunft vorbei sein. Denn der neue Präsident soll Ansgar Heveling, CDU-Abgeordneter und Merzvertrauter, werden. Aber damit es dann auch richtig gut wird, hat man die ehemalige Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) als Vizepräsidentin vorgesehen. WOW, jetzt kontrollieren SPD und CDU sich selbst. Das schafft natürlich ein großes Vertrauen in die Demokratie…
Quelle: Danisch
Neues von der Energiewende
Stolz hat die TEAG Thüringer Energie den Bau eines elektrischen Großspeichers verkündet. Er hat eine Leistung von 1,49 MW, das sind 1490 KW. Das hört sich ziemlich gut an, ist aber eher uninteressant. Für mich ist die Energiemenge, die man speichern kann, viel wichtiger. Die wird mit 1,66 MWh angegeben, das sind 1660 KWh. Und das hört sich ziemlich viel an, oder? Wenn sie das aus Sicht ihres Haushaltes betrachten, dann sicherlich.
Ich habe dann mal gegoogelt, wie viel so eine Kleinstadt an Strom verbraucht. Natürlich ist das höchst unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren ab. Im Internet habe ich dann gefunden, dass eine Kleinstadt mit 14.000 Einwohnern etwa 42.000 MWh (42.000.000 KWh) an Strom verbraucht. Auf den Tag runtergerechnet wären das dann 115 MWh. Bei einer Speicherkapazität von 1,6 MW würde die Strommenge dieses Speichers also gut 20 Minuten ausreichen.
Und jetzt können sie rechnen. Wieviel dieser Speicher brauchen sie für beispielsweise zwei Tage? Oder wie viele Anlagen brauchen sie für eine Stadt wie Frankfurt (etwa 800.000 Einwohner).
Und da bezeichnet die TEAG ihr Pilotprojekt als einen großen Schritt. Was ich leider nicht gefunden habe, wieviel das Teil gekostet hat. Vielleicht hat das Gründe.
Quelle: TEAG Solar
Schluss
Das war es dann mal wieder mit dem wöchentlichen Wahnsinn.
Und wie immer, einer zum Wochenende.
Ein Anleger kommt zur Bank und möchte für 1000 Euro Schatzbriefe kaufen: „Was passiert, wenn die Bank Pleite geht?“ „Dann ist immer noch die Bundesbank da.“ „Und wenn die Bundesbank Pleite geht?“ „Dann ist immer noch die Regierung da“ „Und wenn die Regierung Pleite geht? „Naja, das müsste Ihnen doch ein Tausender wert sein.“
In diesem Sinne eine schöne Woche noch.
Und bleiben sie mir gewogen.