Der wöchentliche Wahnsinn aus der 34. Woche
„Die Klugheit des Fuchses wird oft überschätzt, weil man ihm auch noch die Dummheit der Hühner als Verdienst anrechnet.“
Hans Kasper (Autor)
Das Ding mit dem Verständnis
Am Wochenende hatte ich wieder einmal meine Enkel bei mir. Die beanspruchen einen schon ganz schön. Jetzt weiß ich auch, warum es Sinn macht, Kinder in jungen Jahren zu bekommen.
Jedenfalls war ich gestern nicht mehr in der Lage, „Dies und das“ zu verfassen. Ich könnte sie jetzt um Verständnis bitten. Aber was ändert das? Egal ob sie mir Verständnis entgegenbringen oder nicht, ich habe den Beitrag gestern nicht geschrieben. Also mache ich es heute. Ich muss mich aber beeilen, ab 09.00 ist der Strom für drei Stunden weg. Notstromversorgung hätte ich zwar, aber für drei Stunden den ganzen Aufwand?
Also, los geht’s.
Der schwätzende Kanzler
Am Wochenende tagte ein Parteitag der CDU in Oldenburg. Da sagte er, „Wenn die SPD die Kraft besitzt, migrationskritisch zu werden und industriefreundlich zu werden, dann hat diese Partei auch eine Chance, in der Regierung Tritt zu fassen, mitzumachen und die Reformen dieses Landes in die richtige Richtung, auf den richtigen Weg zu bringen. Ich wünsche mir das.“ Schön, dass er sich das wünscht. Ich glaube aber, dass Klingbeil da einige Probleme hat. Und ob der Merz sich das wünscht, ist dem einigermaßen egal.
Weiterhin sagte er: „Ich mache es der SPD bewusst nicht leicht“. Also da lache ich mal wie eine Gummihexe. Wenn er es macht wie bisher, dann wird die SPD die Hürden nicht einmal finden.
Aber wie war das nochmal mit den Nilpferden und Spitzenpolitikern? Die einen haben ein großes Maul, die anderen leben im Wasser.
Das Problem mit den Steuern
Sie haben es mit Sicherheit schon mitbekommen. Der Regierung fehlt trotz Mega-Schulden Geld. Und dem Klingbeil fallen dazu nur Steuererhöhungen ein. Typisch Kommunisten. Und was sagt Merz dazu? „Es mag den einen oder anderen in der SPD geben, der meint, man müsse über Steuererhöhungen reden. Mit dieser Bundesregierung unter meiner Führung wird es eine Erhöhung der Einkommenssteuer nicht geben.“ Das ist beruhigend. Die Einkommensteuer wird also nicht erhöht. Was ist aber mit den anderen Steuern, beispielsweise mit der CO2-Steuer? In vielen Bundesländern wird mittlerweile sogar Trinkwasser besteuert. Und die Grundsteuer ist auch alles andere als beitragsneutral. Naja, aber wenigstens nicht die Einkommenssteuer…
Der Merz, das ist schon einer. Der glaubt wirklich, wir merken das nicht. Naja, bei 80 Prozent der Bevölkerung könnte er sogar damit recht haben.
Es wird noch besser
Am Ende sagt er, „Ich bin mit dem, was wir bisher geschafft haben, nicht zufrieden. Wir müssen besser werden.“ Da stellen sich mehrere Fragen. Was haben die bisher eigentlich geschafft? Also von den Wahlversprechen ist meines Wissens nichts übriggeblieben. Und warum ist er nicht zufrieden, hätte er nicht die Möglichkeit gehabt, etwas zu ändern? Ist nicht er der Kanzler?
Und besser werden müsste die auf jeden Fall. Aber glaubt der wirklich, dass sei zu erreichen, wenn man vor der Roten Brut ständig Bücklinge macht?
Ich glaube, wenn man dem ins linke Ohr schaut, kann man aus dem rechten wieder hinausschauen.
Noch ein letzter Merz
Da sagt der Friedrich in einem Interview, ich möchte, dass wir ein modernes Industrieland bleiben, den Wohlstand erarbeiten, den die Menschen sich wünschen, den die Menschen zurecht erwarten. Aber schauen sie sich es doch einfach selbst an: Bundeskanzler Friedrich Merz auf X. Mir stellen sich da zwei Fragen. Warum tut er dann immer wieder das Gegenteil? Und warum koaliert er dann mit der SPD?
Er ist halt einfach ein Trommler. Er will den Wähler umgarnen, obwohl er weiß, dass er von seinen Forderungen nichts mit der SPD umsetzen kann. Wer wählt sowas?
Das grüne Wirtschaftswunder
Hat man uns nicht ein zweites Wirtschaftswunder versprochen? Grüne Technologien sollten uns einen neuen Boom bescheren. So richtig scheint das aber nicht zu klappen. Diese grünen Industrieprojekte gehen trotz üppiger Subventionen reihenweise den Bach runter. Aber keine Angst. Das Wirtschaftswunder findet statt. Nur halt nicht bei uns. Bei uns sind die Voraussetzungen für die Industrie einmalig beschissen. Also geht die Industrie dort hin, wo es besser ist. So verzeichnet Polen ein Wirtschaftswachstum von 2,8 Prozent, Tschechien 1,2 Prozent und die Slowakei 2 Prozent. Selbst in Ungarn wächst die Wirtschaft um 0,5 Prozent, und das obwohl die EU zustehende Gelder zurückhält. Nur in Deutschland sinkt die Wirtschaft im gleichen Zeitraum um 0,2 Prozent. Kann es sein, dass wir mit unserer grünen Politik irgendwas falsch machen?
Ich wüsste ja wie man das ändern könnte. Aber mich fragt ja keiner.
Quelle: Tichys Einblick
Migration in den Schulen
Aus einer Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Richard Graupner an die Stadt Schweinfurt geht hervor, dass etwa 72 Prozent der in diesem Jahr eingeschulten Erstklässler einen Migrationshintergrund haben. Von insgesamt 432 Kindern kommen 309 aus Familien mit Migrationshintergrund. 128 Schulanfänger besitzen nicht einmal die deutsche Staatsangehörigkeit. Okay, das lässt sich aber schnell ändern.
Was aus der Anfrage nicht hervorgeht, ist die Anzahl der Kinder mit muslimischem Hintergrund. Das wäre für mich dann auch noch interessant.
Wie dem auch sei, überlegen sie mal, wie das in zwanzig Jahren aussieht. Dann sind diese Schüler nämlich alle volljährig. Und die Situation wir ja nicht besser. Spätestens wenn die Baby-Boomer verstorben sind, dürften die sogenannten „Bio-Deutschen“ in der Minderheit sein. Bleibt nur zu hoffen, dass die zukünftigen Machthaber Minderheitenschutz so betreiben, wie wir das tun.
Ich glaube aber, es könnte funktionieren. Sieht man ja am Beispiel Iran.
Quelle: NIUS
Der Hype um Veganer und Vegetarier
Wenn sie heute durch den Lebensmitthandel gehen, dann finden sie überall Ecken für Veganer. In Berlin gibt es sogar einen Lebensmittelmarkt, der ausschließlich vegane Produkte führt. Und soll ich ihnen was sagen, diese Läden gehen pleite. Der Grund dafür ist einfach. Nur etwa ein Prozent der Bevölkerung ernährt sich vegan, knapp vier Prozent vegetarisch. Das ergaben Zahlen die das nationale Ernährungsmonitoring ermittelt hat. Die Zahlen könnten sogar stimmen. Das statistische Bundesamt hat vor einigen Jahren ähnliche Zahlen ermittelt, zwei Prozent Veganer, 5 Prozent Vegetarier. Warum die Wirtschaft um diese Ernährungsform so einen Hype macht, ist für mich nicht nachvollziehbar. Geld lässt sich jedenfalls nicht damit verdienen.
Ich weiß, ich wiederhole mich. Veganer kommt aus dem indianischen und heißt „der, der zu blöd zum Jagen ist“.
Quelle: NIUS
Deutsche Leistungsfähigkeit
Vor knapp einem Jahr ist in Dresden die Carolabrücke eingestürzt. Vielleicht erinnern sie sich noch. Der Abriss dauert noch an.
Jetzt verkündet die Stadt Dresden, dass mit dem Bau einer neuen Brücke im zweiten Quartal 2028 begonnen werden soll. Baubeginn in knapp drei Jahren? Was dauert denn da so lange? 2031 soll die Brücke dann fertiggestallt sein.
Verstehe ich das richtig? 2024 bricht eine nicht ganz unwichtige Brücke ein. Und sieben Jahre später, schwupp, da ist die neue Brücke fertig.
Wow, jetzt bin ich tief beeindruckt. Italien baut in zwei Jahren eine neue Autobahnbrücke, China im gleichen Zeitraum einen ganzen Flugplatz.
Kann es sein, dass das das vom damaligen Kanzler Scholz verkündete „Deutschlandtempo“ ist?
Quelle: NIUS
Schluss
Das war es dann mal wieder mit dem wöchentlichen Wahnsinn.
Und wie immer, einer zum Wochenende.
Religionsunterricht in der Schule. Fragt der Pfarrer: „Was macht ihr morgens sofort nach dem Wachwerden?“
Meldet sich Karl und sagt: „Ich geh pinkeln.“
Die Antwort ist nicht die, die der Pfarrer hören will. Also fragt er weiter. „Und was machst du, Johannes?“
Johannes: „Ich geh auch pinkeln.“
Der Pfarrer gibt nicht auf. „Und du, Peter?“
Peter antwortet: „Ich bete, Herr Pfarrer.“
Der Pfarrer hocherfreut: „Und wie lange betest du, Peter?“
Darauf Peter: „Bis ich fertig bin mit pinkeln.“
In diesem Sinne eine schöne Woche noch.
Und bleiben sie mir gewogen.