Dies und das am 22.02. mit Enkeldienstverspätung

Der wöchentliche Wahnsinn aus der 08. Woche

„Kompromisse setzen die Beherrschung der Kunst voraus, eine Torte so aufzuschneiden, dass jeder glaubt, er habe das größte Stück bekommen.“
Ludwig Erhard

Lobhudelei beim ÖR-Fernsehen

Das letzte Rennen der Franziska Preuß. 12,5 km Verfolgung der Damen im Biathlon. Das Rennen endete, wie diese olympischen Spiele für sie begannen. Platz 28 von 30 Startern, 7 Schießfehler, 7 Strafrunden, über drei Minuten Rückstand. Für jemanden, der zum Ende der Karriere noch einmal angreifen wollte… Denken sie sich ihren Teil.
Und dann spricht man bei der ARD von einer äußerst erfolgreichen Karriere dieser Dame. Sie gestatten, ich sehe das ein wenig anders. Mal abgesehen von ihrem Sieg im Gesamtweltcup im letzten Jahr, wo waren ihre Erfolge?
Bei Olympischen Spielen holte sie zwei Bronzemedaillen in Staffelwettbewerben. Bei Weltmeisterschaften 11 Medaillen (2x Gold, 6x Silber, 3x Bronze), davon 6 Staffelmedaillen.

Dem gegenüber steht Laura Dahlmeier, mit insgesamt 9 Gold-, 3 Silber- und 5 Bronzemedaillen bei olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Oder Magdalena Neuner erreichte bei den gleichen Veranstaltungen insgesamt 14-mal Gold, 5-mal Silber und einmal Bronze. Ich könnte noch weiter zurückgehen, da gibt es noch eine Menge Sportler, die in diesen Reigen passen.
Und jetzt erklären sie mir bitte, was an der Karriere von Franziska Preuß so außerordentlich erfolgreich war. Okay, 13 Jahre im Weltcup vertreten.
Ich habe beispielsweise 40 Jahre unfallfrei an der Truppenverpflegung teilgenommen, auch eine ziemlich lange Zeit.

Schönfärberei

Die olympischen Spiele sind vorbei. Das Ziel, Dritter im Medaillenspiegel zu werden, hat man um Längen verfehlt. 26 Medaillen insgesamt, davon entfallen allein 19 auf Disziplinen im Eiskanal. Bleiben sieben für den Rest. Die Verantwortlichen versuchen sich in Erklärungen. Beim Biathlon sagt man, es sei auch viel Pech dabei gewesen und lenkt dann schnell auf das Thema Hate-Speech im Netz ab. Übrigens, Hate-Speech ist die Folge von Erfolglosigkeit, nicht umgekehrt.
Am besten ist der Versuch, sich über die vielen vierten Plätze zu retten. Nun, wenn eine Nation die vorderen Plätze belegt, dann können die natürlich nicht mehr vierter werden. Ein schwacher Versuch, Erfolgslosigkeit schön zu reden.
Für mich zeichnet sich nun auch im Sport der Niedergang Deutschlands ab.

Die schwachen Parolen eines Friedrich Merz

Bundesparteitag der CDU in Stuttgart. Man hätte ein Phrasenschwein aufstellen sollen. Es wäre voll geworden. Für mich ist daher nur eine wichtige Aussage dabei. Er sagte, dass es in Zeiten, wo die extremen Ränder immer stärker würden, darauf ankomme, dass die Parteien der Mitte zusammenhalten müssten. Daher käme für ihn nur eine Zusammenarbeit mit der SPD, auch wenn es beiden wehtut, in Frage.
Das ist eine wichtige Information für die Wähler. Wer also CDU wählt, bekommt SPD. Und bitte beachten sie, die SPD ist definitiv keine Partei der Mitte. Wer mit der gewaltbereiten Antifa kokettiert, gehört zum linken Rand. Und das trifft auf die SPD bis in die höchsten Spitzen zu. Ich nenne nur mal die Namen Faeser, Esken oder Klingbeil. Die sind alle Antifa, haben sie selbst gesagt.
Das ist also die neue Mitte…

Sinnbildliches

Dass die CDU von sich selbst überzeugt ist, wissen wir. Was sie davon halten, überlasse ich ihnen. Aber es gibt Dinge, die sind einfach sinnbildlich.

So hat die CDU unter dem Motto „Verantwortung verpflichtet“ ein Plakat entwickelt mit dem Text: „Auch wenn mal was daneben geht, die Richtung stimmt“.
Lustig wird es dann allerdings, wenn dieses Plakat auf dem Klo aufgehängt wird.
Heißt das jetzt, dass die Politik der CDU fürs Klo ist?

Ich meine, das ist ja nicht neu, aber dass sie das jetzt öffentlich zugeben…
Das zweite Plakat macht es auch nicht besser. Hängt übrigens auch auf dem Klo.

Warum man der Jungen Union auch nicht mehr trauen kann

Vielleicht erinnern sie sich noch. Da haben die Jungen in der Union doch seinerzeit den Lauten gemacht, als es um die Rentenreform ging. Berechtigterweise haben sie sich beschwert, dass man keine Rentengesetze schaffen könne, die einzig und allein zu Lasten der Jungen ginge. Am Ende sind die meisten eingeknickt, haben aus Parteiraison für den Gesetzesentwurf gestimmt. Die SPD hat sich gefreut.
Nun hat die Junge Union ein umfangreiches Reformkonzept zum Thema Arbeit und Soziales beim Parteitag beantragt. Eines steht fest, das Thema hätte die Harmonie gewaltig gefährdet. Und das wollte man aufgrund der anstehenden Wahlen nicht riskieren. Es könnten ja Wähler vergrault werden.
Stattdessen hat man den Antrag zur weiteren Diskussion in die Bundestagsfraktion verwiesen. Und was macht die Junge Union? Sie knickt wieder ein, lässt sich das von den alten Parteischranzen gefallen. Das Thema dürfte zunächst vom Tisch sein. Und dann wundern, dass es gerade die Jungen sind, die AfD wählen.
Quelle: Apollo News

Warum das ÖR-Fernsehen so teuer ist

Es gibt das ZDF, die ARD mit acht Sendeanstalten und die deutsche Welle. Und die müssen beim CDU-Parteitag natürlich alle vor Ort sein. So waren gemäß einer Akkreditierungsliste, die NIUS angeblich vorliegt, insgesamt 210 Mitarbeiter der ÖR und anderer steuerfinanzierter Sendergruppen vor Ort. Davon sind etwa 130 Mitarbeiter für die Bereitstellung von Kamera und anderer Technik verantwortlich.
Trotzdem nochmals auf der Zunge zergehen lassen, 210 Mitarbeiter für einen popligen Parteitag der CDU. Und dafür wollen diese Sender auch noch eine Gebührenerhöhung. Liebe Leute, ein Team ZDF, von mir aus auch zwei, Dasselbe noch von der ARD, das sollte doch reichen. Dann wären wir maximal bei 60 Mitarbeitern.
Was ich mich dabei Frage: Warum brauchen die so viele Mitarbeiter, wo doch die Berichte schon im Voraus geschrieben sind. Trump und AfD böse, Kommunisten und CDU gut, solange sie tut, was Kommunisten wollen. Oder sollte man nicht besser KI einsetzen. Schlechter kann die Berichterstattung ja nicht werden.
Quelle: NIUS

Damit man mal eine Vorstellung von Summen hat

Auf X ist ein Post veröffentlicht, indem sich Musk zu seiner Steuerbelastung äußert. Er sagt: Ich bin der größte Einzelsteuerzahler der Geschichte. Ich habe über 10.000.000.000,00 Dollar Steuern gezahlt. Ich dachte, Das Finanzamt würde mir vielleicht eine kleine Trophäe oder so etwas schicken.
Man kann ja dazu stehen wie man will, aber finden sie es gerecht, wenn die Linken ihm am liebsten noch mehr abzocken wollen?
Quelle: Michael auf X

Wieder einmal Herbert Grölemeier

Hat sich wieder einmal politisch geäußert. Man müsse Schulter an Schulter zusammenstehen, es brauche eine klare Kante gegen „rechte Ratten und Rassisten“. So, so, „rechte Ratten“. Heißt das jetzt im Umkehrschluss auch, dass man von „Kommunistenschweinen“ reden darf? Ich fordere also, „gebt den Kommunistenschweinen keine Bühne, schafft ARD und ZDF endlich ab!“
Ist das noch freie Meinungsäußerung? Oder muss ich damit rechnen, dass mir die Polizei die Tür eintritt.
Wenn dem so wäre, dann wäre die Polizei allerdings nicht mehr dein Freund und Helfer, sondern eine Volkspolizei.
Ach ja, noch was zur Klarnamenpflicht. Ich heiße Felix Güttler und stehe zu meinen Aussagen ihr Kommunistenschweine.
Quelle: Apollo News

Schon wieder ein Landesverband rechtsextrem

Die AfD Niedersachsen wurde letzten Dienstag vom Landesverfassungsschutz zum Beobachtungsobjekt hochgestuft. Gesichert rechtsextrem war sie ja schon vorher. Nun hat der Verfassungsschutz deutlich ausgedehntere Befugnisse. Vielleicht kann er dann ja sogar seine eigenen Fake-Accounts beobachten.
Wie dem auch sei, die AfD hätte gerne gewusst, womit sich diese Einstufung begründet. Das konnte man leider nicht mitteilen, das sei VS-NfD (Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch) eingestuft.
Ich denke, wenn mich mal ein Richter fragt, warum ich einem Anderen aufs Maul gehauen habe, werde ich antworten, das kann ich ihnen nicht sagen, das ist geheim. Ob ich dann einen Freispruch erwarten kann?
Quelle: Apollo News

Die Mobilitätswende in der Politik

Ständig predigt man uns, ihr müsst auf E-Autos umsteigen. Nur so könne die Welt gerettet werden. Nur die Masse der Bürger hat dazu eigentlich keine Lust. Zu teuer, zu schlecht.
Jetzt sollte man aber davon ausgehen, dass die Politik mit gutem Beispiel vorangeht. Ist aber nicht so. So steigt der Finanzminister in NRW, Marcus Optendrenk, bei seinem Dienstfahrzeug von einem vollelektrischen BMW i7 wieder auf einen Dieselverbrenner Audi A8 L 50 TDI quattro um. Die Begründung ist einfach. Im allgemeinen Dienstbetrieb funktioniere das E-Auto eigentlich ganz gut. Aber bei langen Fahrten durch ein Flächenland wie NRW stoße es doch an seine Grenzen. Nach Auslaufen des Leasingvertrages ist jetzt also wieder ein Vollverbrenner fällig. Übrigens ist Optendrenk dabei kein Einzelfall.
Wissen sie, ich bin da schlauer. Ich versuche es gar nicht erst mit einem Vollelektrischen.
Quellen: WELT und Tichys Einblick

Schluss

Das war es dann mal wieder mit dem wöchentlichen Wahnsinn.
Und wie immer, einer zum Wochenende.

Eine Frau beschwert sich bei einem Freund: „Wenn wir uns einen Kerl aufreißen, werden wir gleich als Schlampe abgestempelt. Aber wenn ihr eine Frau aufreißt, dann seid ihr sofort die Größten.“
Darauf der Freund: „Ich erkläre dir das mal so. Wenn du einen Schlüssel hast, der in jedes Schloss passt, dann hast du halt den Master-Key. Wenn du aber ein Schloss hast, in das jeder Schlüssel passt, dann hast du einfach nur ein billiges Schloss.“

In diesem Sinne eine schöne Woche noch.
Und bleiben sie mir gewogen.

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