Dies und das am 25.01.

Der wöchentliche Wahnsinn aus der 04. Woche

Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“
Konrad Adenauer

Schwärmen nicht alle von Diversität?

Hier ein Beispiel: Am 21. 01. Hat die Polizei fünf Minderjährige gestellt, die kurz zuvor einen 64-jährigen ausgeraubt haben. Bei den fünf Jugendlichen handelt es sich um einen 17-jährigen Montenegriner, einem 15-jährigen Gambier, einen 13-jährigen Pakistani, einen 13-jährigen Syrer und einen 11-jährigen Serben. Na, ist das nicht divers genug?
Erinnert mich eigentlich an einen blöden Witz. Da kommt in Deutschland in einem italienischen Restaurant der griechische Kellner mit einer türkischen Pizza zum dänischen Gast und begrüßt den mit den Worten, „na, du alter Schwede.“
Quelle: Danisch

Es ist richtig kalt

Und schon zeigt die E-Mobilität ihre Schwächen. Letzte Woche habe ich über den Rhein-Neckar-Kreis geschrieben. Angeblich fielen E-Busse aus, wegen eines Schadens am Kompressor. Anfangs hatte man noch Reichweitenprobleme der Batterien aufgrund der Kälte als Ursache genannt. Wie dem auch sei, Jetzt hat es Berlin erwischt. Etwa 70 E-Busse, das ist etwa ein Drittel, müssen aus dem Verkehr gezogen werden. Hier soll es sich angeblich um Haarrisse im Fahrzeugrahmen handeln. Zwei Dinge sind merkwürdig. Warum tauchen die Haarrisse gerade jetzt wo es kalt wird auf? Und wieso hatten wir keine vergleichbaren Schäden in der Vergangenheit bei Dieselbussen. Kann es sein, dass diese Schäden auch nur vorgeschoben sind?

Eines sollte klar sein. Batterien verlieren bei Kälte massiv an Leistungsfähigkeit. Wenn ich dann die Busse auch noch beheizen will, dann wird das ganze noch schlimmer. In der Schweiz hat ein Kanton für seine E-Flotte jetzt angewiesen, maximal auf 15 Grad zu heizen. Wenn es hilft.
Quellen: FOCUS und FOCUS und Apollo News

Noch mehr Steuerverschwendung

Können sie sich noch an die bescheuerte Aktion erinnern, wo man im Rahmen der Entwicklungshilfe Fahrradwege in Peru finanziert hat. Und wenn man glaubt, es kann nicht schlimmer kommen, dann muss man feststellen, wie sehr man sich irrt. Zwischen 2019 und 2023 haben die Regierungen Merkel und Scholz 434 Personen für die Aufgabe geschult, Kühlschränke für Kolumbien zu kaufen und zu pflegen. 4,3 Millionen soll das ganze gekostet haben.
Ich wiederhole, 4,3 Millionen für Kühlschränke in Kolumbien. Und wissen sie, was als Begründung herhalten muss? Der Klimaschutz. Um die Klimaziele von Paris zu erreichen, bedürfe es nationaler wie internationaler Anstrengungen. Das Ganze sei ein großer Erfolg, man habe 24.600 alte Geräte durch klimafreundliche Geräte ersetzt. Die alten Geräte seien Dank der Schulung fachkundig entsorgt worden. Naja, was man in Kolumbien halt so unter fachkundig versteht.
Quelle: Tichys Einblick

Fritzes eigen Welt

Unser Fritz hatte in Davos auch was zu sagen. Und so nahm er Stellung zu innenpolitischen Themen. Dabei räumte er ein, dass die wirtschaftliche Realität hinter den Erwartungen zurückbleibe. Und er hat auch schon die Schuldigen festgemacht. Natürlich sind es die Arbeitnehmer. Die würden nämlich 200 Stunden weniger Arbeiten als beispielsweise die Schweizer. Dass sich bei den Schweizern die Arbeit allerdings noch lohnt, weil die deutlich weniger Steuern und Abgaben zu zahlen haben, das hat er vergessen zu erwähnen.
Auch die Besteuerung von Luft, die teure Energiewende usw. waren kein Thema. Pass mal auf mein lieber Freund. Schaffe endlich ein arbeitsfreundliches Umfeld, so wie du es vor der Wahl versprochen hast, dann klappt es auch wieder mit der Produktivität. Ansonsten mache dich einfach vom Acker.
Quelle: NIUS

Bildung ist auch so eine Sache

Man kann geteilter Meinung sein, was im Geschichtsunterricht behandelt werden soll. Ich persönlich sehe da drei Themen, die unerlässlich sein sollten. Das sind die beiden Weltkriege, dann natürlich ein besonderer Blick auf das Dritte Reich, und last but not least die sozialistische Diktatur in der DDR. Ob man das Thema Nationalsozialismus so breit tritt, wie ich es in der Vergangenheit erlebt habe, darüber sollte man reden. Bei mir ist da nämlich irgendwann eine Ermüdung eingetreten.

Dass man in Berlin jetzt plant, die Geschichte der deutschen Teilung und der DDR aus dem Pflichtprogramm der gymnasialen Oberstufe herauszunehmen, halte ich für ausgesprochen befremdlich. Nachvollziehbar ist es jedenfalls. Die linken Parteien, insbesondere die Mauerschützenpartei SED/PDS/Die Linke, mögen es halt nicht, wenn man sich mit deren Vergangenheit auseinandersetzt. Da könnte ja zum Vorschein kommen, dass ehemalige Stasi-Mitarbeiter immer noch in Spitzenpositionen der Parteien ihr Unwesen treiben.
Wenn Berlin also an diesem Plan festhält, dann ist das der klare Beweis, dass die Politik dort weiter in Richtung Sozialismus abdriftet. Obwohl, kann Berlin eigentlich noch weiter abdriften?
Quelle: NIUS

Deutsche Sprache, schwere Sprache

Können sie sich noch an Schillers „Lied von der Glocke“ erinnern? Oder an Goethes „Erlkönig“? Zu meiner Zeit mussten wir das, zumindest Teilweise auswendig lernen. Für heutige Schüler ist das aber wohl zu schwer. Nicht nur, dass sie diese Ausdauerleistung nicht mehr erbringen können, sie verstehen zum Teil auch die Texte nicht mehr. Das wird gemäß Berliner Kurier auch von Lehrern bestätigt. Aus diesem Grund entwickeln Lehrbuchverlage Klassiker in einfacher Sprache. Anders könnten diese der Schülerschaft nicht mehr vermittelt werden.

Jetzt warte ich noch darauf, wann es „Wilhelm Tell“ in Kanak zu lesen gibt. „Ey, du kommst nit durch die Hohl Gass“ oder so ähnlich.
Hier zwei Parodien, die Bekannteste dürfte die von Heinz Erhardt sein.
Heinz Erhardts Gedicht „Der König Erl“
Der Erlkönig 2021 (modern, lustig, Parodie)
Quelle: Berliner Kurier

Justiz vor dem Kollaps

Sven Rebehn, Bundesvorsitzender des Deutschen Richterbundes beklagt die unzureichende Funktionsfähigkeit des deutschen Justizsystems. Schuld sei die sich zuspitzende Kriminalitätsentwicklung und eine immens steigende Zahl an Asylverfahren. Tja, das Problem ist hausgemacht.
Kriminalitätsentwicklung und Asylverfahren gehen definitiv auf eine unsinnige Asylpolitik zurück. Hier muss der Staat einfach mal überprüfen, ob seine Gesetze so richtig sind.

Ich sehe aber noch einen anderen Grund. Und das ist der Straftatbestand der sogenannten Majestätsbeleidigung. Wenn einzelne Politiker mehr als 1.000 Verfahren einleiten, weil sich der Bürger über sie lustig macht, dann darf man sich nicht wundern, dass die Gerichte überfordert sind. Und wenn man eigentlich belanglose Verfahren, Ich denke beispielsweise an die Reichsbürgerprozesse, über Jahre hinzieht, dann ist das auch kein Wunder.

Wie wäre es, wenn Staatsanwaltschaften und Gerichte mal wieder mehr Augenmaß walten ließen, und gewisse Verfahren gar nicht mehr zuließen. Ich weiß, das geht. Bei fehlendem Tatverdacht muss nicht zwingend Anklage erhoben werden. Aber ihr seid mir richtig. Jeden Scheiß mitmachen und jetzt Jammern.
Quelle: Apollo News

Das Kasperle-Theater EU

Da hat der Trump der EU beim WEF in Davos doch so richtig die Leviten gelesen. Allerdings hat er auch zugestanden, dass er in Grönland nicht militärisch intervenieren will. Die Spitzenpolitiker der EU sehen darin natürlich ihre erfolgreiche Politik. Ausgeblendet wird dabei, dass Trump das vielleicht gar nicht wollte.
Nun denn, jetzt muss der europäische Arm der NATO natürlich mehr für die Absicherung Grönlands tun. Und die Uschi von der Leine, die versteht ja was von Verteidigung, war immerhin im besten Deutschland aller Zeiten Verteidigungsministerin, Will dazu einen europäischen Eisbrecher beschaffen. Eisbrecher? Erzählen die uns nicht ständig, dass der Nordpol in Kürze eisfrei sei? Wozu dann noch Eisbrecher? Oder glauben die ihrem eigenen Geschwätz nicht mehr?
Quelle: ntv

Vom Umgang mit Geld

Sie müssen jedes Jahr eine Steuererklärung abgeben. Und wehe, sie vergessen Angaben. Dann ist der Fiskus ganz schnell mit Nachforderungen. Oder vergessen sie mal die Überweisung der Grundsteuer. Dann dauert es keine 14 Tage, bis ihnen eine Mahnung ins Haus schneit. Mit Mahngebühr, versteht sich.
Bei Bürgergeldempfängern ist das anders. Es soll schon mal vorkommen, dass da Fehler passieren, und zu viel ausgezahlt wird. Dann müsste die Behörde die zu viel bezahlten Beträge zurückfordern. Wie eine kleine Anfrage von AfD-Abgeordneten ergab, wird das auch gemacht. Zumindest beim etwa einem Prozent der Fälle. Sie lesen richtig. Es geht um ein Prozent.

In diesen Fällen scheint die Bundesagentur für Arbeit so langsam zu arbeiten, dass die Rückforderungsansprüche zu schnell verjähren. Am Ende geht es um 6,3 Mrd. Euro, die einfach weg sind. Was könnte man damit alles machen. Zum Beispiel im Bereich Schulinfrastruktur.
Und wissen sie, wer Chef von diesem Haufen ist? Andrea Nahles, eine SPD-Schranze. Studiert hat die Dame Politikwissenschaft und Germanistik. Beides Studiengänge, die sie für diese Aufgabe besonders Qualifizieren.
Ich frage mich eigentlich nur, warum man dem Kühnert diesen Posten nicht angeboten hat. Der kann nämlich noch weniger.
Quelle: Tichys Einblick

Schluss

Das war es dann mal wieder mit dem wöchentlichen Wahnsinn.
Und wie immer, einer zum Wochenende.

Die Mutter ermahnt Karl und Lars: „Es gibt zwei Wörter, die ich von euch nicht mehr hören möchte. Das eine ist geil und das andere krass.“ – „Okay, Mama“, sagt Karl, „und welche beiden Wörter sind es?“

In diesem Sinne eine schöne Woche noch.
Und bleiben sie mir gewogen.

Nachtrag

Hier noch die Kurzform vom Lied der Glocke

Loch in Erde, Bronze rin,
Glocke fertig, bim,bim,bim.

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