Die Gartensaison hat wieder begonnen
„Der kürzeste Weg zur Gesundheit ist der Weg in den Garten.“
Gärtner Pötschke
Ich bin nicht krank
Sie werden es schon bemerkt haben. Ich habe mich in der letzten Zeit etwas rar gemacht. Dass ich zurzeit öfters durch meine Enkel in Anspruch genommen werde, hatte ich ihnen schon mitgeteilt. Das ist anstrengend, aber trotzdem schön. Das ist auch der Grund, weshalb ich weniger schreibe.
Jetzt geht aber auch schon die Gartensaison los. Das ist im Frühjahr immer sehr viel Arbeit. Dazu kommt, dass ich mittlerweile 66 Jahre alt bin, und mir diese Arbeit nicht mehr so von der Hand läuft wie früher einmal. Wenn ich also zwei Stunden schwer körperlich gearbeitet habe, dann bin ich ziemlich kaputt. Dann noch einen Bericht schreiben, dazu fehlt mir dann die Kraft und die Lust.
He3ute will ich ihnen näherbringen, was da schon gelaufen ist und was in den nächsten Wochen noch kommt.
Die ersten Pflanzen keimen schon
Seit ich in Pension bin, somit vermeintlich mehr Zeit habe, ziehe ich bestimmte Pflanzen selbst.

Seit zwei Jahren habe ich weder Tomaten- noch Paprikapflanzen gekauft.
Wenn aber Tomaten- und Paprikapflanzen Ende Mai pflanzfähig sein sollen, dann muss man die schon Anfang Februar aussäen. Dabei braucht Paprika noch mehr Zeit als Tomate. Auf dem Bild können sie sehen, dass die ersten Pflanzen schon wachsen. Im Vordergrund sehen sie Paprikapflanzen, drei verschiedene Sorten. Die Sechser-Träger sind für meine Töchter.
Auf dem Fensterbrett sehen sie 22 Töpfe mit Tomatenpflanzen. Insgesamt sieben Sorten, jeweils eine Pflanze für mich und meine beiden Töchter. Mittlerweile sind die meisten Pflanzen so hoch, dass ich schon Erde nachfüllen konnte.
Gestern habe ich zum ersten Mal Dünger zugegeben. In acht Wochen sollen die Pflanzen dann fertig sein.
Auch draußen geht es los
Natürlich geht es auch draußen los. Da müssen die Beete vorbereitet werden.

Insgesamt sind es acht Beete, zwei habe ich schon geschafft. Eigentlich lässt sich der sandige Boden relativ gut umgraben. Der Boden ist allerdings entlang der Hecke stark verwurzelt. Das ist dann doch schon eine ordentliche Schinderei. In das erste Beet wird meine Frau am Wochenende die Erdbeeren einpflanzen. In das zweite Beet kommen dann Zwiebeln. Und so werden die Beete nach und nach bearbeitet. Salat, Bohnen, Kartoffeln, ja, das kommt alles noch. In spätestens vier Wochen sollen die Kartoffeln in der Erde sein. Bis dahin habe ich also noch Zeit.
Wenn die Beete dann fertig sind, wird es etwas ruhiger. Allerdings beginnt dann der Kampf gegen das Unkraut.
Kompostierung
Zur Bodenverbesserung habe ich auch einen Kompost.

Der besteht aus drei Kammern, der Dreijährige muss durchgesiebt werden und kommt dann aufs Land.
Dieses Sieben ist auch Schweißtreibend. Das Umsetzen des mittleren Haufens ist vergleichsweise leicht, der letzte Haufen ist wieder anstrengend, weil da noch nicht alles verrottet ist. Da werde ich mich noch einige Stunden vergnügen können.
Wenn der Kompost dann umgesetzt ist, dann werden darauf Zucchini, Gurken und Hokkaido-Kürbis gepflanzt. Das heißt, in fünf bis sechs Wochen sollte ich auch damit fertig sein. Pro Box brauche ich zwei bis drei Tage, insgesamt also etwa eine gute Woche.
Nur mal so nebenbei, bei der Verrottung dieser Pflanzen wird CO2 freigesetzt. Wenn der Kompost zu nass ist, kann auch Methan-Gas entstehen.
Das Gewächshaus
Und dann habe ich ja noch ein Gewächshaus. Das sieht momentan noch ziemlich wüst aus, muss also auch noch hergerichtet werden

In den grauen Trägern habe ich auch schon Kohl und Salat ausgesät. In der Vergrößerung links unten sehen sie, dass der Kohl schon gekeimt hat. Der Salat lässt sich wohl noch ein wenig Zeit. Bis die Pflänzchen dann ausgebracht werden können, werden noch etwa drei Wochen ins Land gehen. Soviel Zeit habe ich also noch. Aber bei meinem Arbeitstempo muss ich mich dann wohl doch ein wenig ranhalten.
Das Ausbringen der Pflanzen ist dann eigentlich nur eine Spielerei.
Ab Mitte Mai sollen dann auch die Tomaten und Paprika ins Gewächshaus ziehen. Vorher kann es noch zu kalten Nächten kommen, das mögen die gar nicht.
Also habe ich da noch ein bisschen Zeit.
Schluss
Ich habe also viel zu tun. Ich will nicht klagen, es macht mir ja Spaß. Einfluss auf meine Berichtsaktivität hat es aber sehr wohl. Das wird in den kommenden Tagen dann möglicherweise ein wenig zu kurz kommen.
„Dies und das“ soll aber weiterhin samstags erscheinen. Ich hoffe, dass ich das hinbekomme. Obwohl, morgen… Egal, ich versuche es jedenfalls.