Eigentlich ein großer Irrtum
„Ich glaube, dass es in Europa ein strategischer Fehler war, einer zuverlässigen bezahlbaren Quelle für emissionsarmen Strom den Rücken zu kehren.“
Ursula von der Leyen
Narrative über die Kernenergie
Man kann mir erzählen, was man will, ich war gegenüber der Kernenergie schon immer positiv eingestellt. Trotzdem muss man dem links-grünen Lager zugestehen, dass sie mit der ständigen Panikmache erfolgreich waren. Somit haben sie es tatsächlich geschafft, dass Deutschland komplett aus der Kernenergie ausgestiegen ist. Heute weiß man, dass das ein Fehler war, will es aber nach wie vor nicht zugeben. Also verbreitet man weiterhin die alten Narrative.
Kernenergie sei viel zu teuer. Dabei wird verschwiegen, dass die alten Kernkraftwerke Strom für etwa 4ct/kWh produzieren konnten, ein Preis, über den man heute nur noch träumen kann.
Kernenergie sei zudem eine äußerst gefährliche Technologie. Dabei verweist man gerne auf die großen Unfälle von Tschernobyl und Fukushima. Vor wenigen Tagen haben die ÖR zum 15. Jahrestag von Fukushima über 20.000 Tote infolge der Reaktorkatastrophe gesprochen. Leider ist infolge der Reaktorschmelze nachweislich nur einer durch den Atomunfall ums Leben gekommen. Die unzähligen Toten und Vermissten waren viel mehr Folge des Erdbebens und Tsunamis. Mit der Kernschmelze hatte das mal gar nichts zu tun.
Nicht zuletzt wird das Problem der hochstrahlenden Abfälle als Argument gegen diese Technologie herangezogen. Sicherlich gibt es da Probleme. Aber sind die wirklich so groß? Und gäbe es vielleicht schon Alternativen, wenn man seriös geforscht hätte? Ich habe es schon öfters berichtet, für Genderwissenschaften gibt es in Deutschland etwa 160 Professuren, für den Bereich Kernenergie noch nicht einmal zehn. So kann man das Problem sicherlich nicht lösen. Und dennoch stellt sich die Frage, wie gefährlich sind diese Abfälle wirklich.
Was ich schon immer wusste
Über Katstrophen berichten unsere Medien gerne und häufig. Eisenbahnunglücke, Flugzeugabstürze, Aber auch Erdbeben und andere Naturkatastrophen sind doch schon fast zum ständigen Begleiter geworden. Auch Nachrichten zu unterschiedlichen Konflikten bis hin zum Krieg lesen wir doch ständig. Und jetzt frage ich sie, wie viele Fälle von großen Reaktorunfällen sind ihnen bekannt?
Ich erinnere mich an zwei große Katastrophen, das war Tschernobyl und Fukushima. Wie viele Opfer es in Tschernobyl waren weiß man nicht genau. Wikipedia spricht von 50 Opfern, da waren aber auch eine Hubschrauberbesatzung dabei, sowie einige, die lange nach dem Vorfall an Krebs gestorben sind. In Fukushima ist nachweislich nur einer infolge der Kernschmelze ums Leben gekommen.
Dann erinnere ich mich noch an zwei Zwischenfälle. Der eine geschah im Kernkraftwerk Philippsburg (Baden-Württemberg), der wurde durch den damaligen Umweltminister Tritt-ihn künstlich aufgebauscht. Der zweite geschah im Kernkraftwerk Three Mile Island (Harrisburg, USA). Auch wenn im Fall Harrisburg die medizinischen Folgen nicht unumstritten sind, so muss man nach heutigem Stand davon ausgehen, dass es keinen Toten infolge des Unfalls gab.
Wir müssen also bis ins Jahr 1979 (Harrisburg) zurückgehen, das sind fast 50 Jahre, um am Ende von vier größeren Unfällen in Kernkraftwerken berichten zu können. Dabei kamen nach heutigen Erkenntnissen maximal 100 Menschen ums Leben. Nochmals, in 50 Jahren!
Dabei sollten wir auch nicht vergessen, dass diese Kraftwerke im Laufe der Zeit auch immer sicherer wurden.
Radioaktive Abfälle
Zu den radioaktiven Abfällen kann ich nicht allzu viel sagen. Deutschland ist wohl eines der wenigen Länder, die immer noch kein Endlager gefunden haben. Also stehen die bekannten Castor-Behälter in der Regel in sogenannten Abkühllagern an den alten Kernkraftwerken. Von Unfällen im Zusammenhang mit dem radioaktiven Abfall ist mir nichts bekannt. Dazu hätte man diese Abfälle durchaus aufbereiten und weiterverwenden können. Dass war allerdings politisch nicht gewollt. Jürgen Tritt-ihn spielt auch in diesem Zusammenhang eine wichtige, wenn auch wenig rühmliche Rolle. Dass es dazu in Deutschland auch kaum noch Forschung gibt, ist auch eine Folge der irrsinnigen Energiepolitik Deutschlands.
Das Thema Strahlung
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass viele Menschen hyperventilieren, wenn sie nur das Wort Strahlung hören. Ob da die Bilder aus Hiroshima und Nagasaki von 1945 noch eine Rolle spielen weiß ich nicht. Wirkung hat jedenfalls die ständige grüne Propaganda gezeigt. Leider ist aber vieles, was uns die Grünen so verkaufen ideologisch, aber eben nicht wissenschaftlich begründet.
Sie haben sicherlich schon davon gehört, wie Archäologen das Alter von Knochenfunden bestimmen, es geht dabei um strahlenden Kohlenstoff. Details erspare ich ihnen jetzt. Das zeigt aber, dass Menschen schon Strahlung ausgesetzt waren schon lange bevor es Atomenergie gab.
Ein ganz entscheidender Faktor für Strahlung ist beispielsweise die Sonne. So sind 84 Prozent der Strahlung, der wir tagtäglich ausgesetzt sind natürlichen Ursprungs. 15 Prozent der Strahlung verdanken wir dem medizinischen Bereich. Röntgen mag da als Beispiel herhalten.
Lediglich 0,3 Prozent der Strahlung verdanken wir Atombomben, Nuklearunfällen, Kernkraftwerken und dem Atommüll. Und vor diesen 0,3 Prozent verfallen wir in Panik. Wirklich nachvollziehbar ist das nicht.
Die Kosten
Als weiteres Argument gegen die Kernkraft werden gerne die Kosten ins Spiel gebracht. Sicherlich kostet der Neubau eines Kernkraftwerkes zwischen 6 und 9 Milliarden Euro. Allerdings sollte man dann auch die erzeugte Energiemenge über die Jahre berücksichtigen. Denn auch ein Windrad bekommt man nicht zum Nulltarif. Je nach Größe benötigt man um die 2.000 Windräder für die gleiche Leistung wie ein Atomkraftwerk. Rechnet man vorsichtig etwa 5 Mio. Euro pro Windrad, dann sind wir auch da bei 10 Mrd. Euro. Wir haben dann aber eine Energiequelle, die nicht kontinuierlich Strom produziert. Und dann möge man auch mal den Flächenbedarf vergleichen. Ich denke, da brauchen wir dann nicht mehr weiter nachdenken.
Wir sollten dabei auch nicht vergessen, dass wir die Wind- und Solarenergie jährlich mit etwa 20 Mrd. Euro subventionieren. Das war bei der Atomenergie nicht erforderlich.
Des Weiteren spielen natürlich auch Laufzeiten eine Rolle. Atomkraftwerke laufen bei entsprechender Wartung und Nachrüstung problemlos 50 Jahre, möglicherweise sogar noch länger. Bei Windrädern ist allerdings nach zwanzig Jahren Schluss. Auch hier sind Atomkraftwerke definitiv im Vorteil.
Die Abfälle
Strahlende Abfälle werden immer gerne als die große Gefahr hingestellt. Das gehört allerdings zur Propaganda der Grünen. Man hätte die Abfälle durchaus wieder aufbereiten können. Das hätte die Abfallmenge deutlich reduziert. Leider war auch das politisch nicht gewollt. Dass man heute sogar Kraftwerke entwickelt, die diesen Müll verwenden kann, ist mittlerweile Realität. Damit hätte man das Problem noch weiter verringert. Aber leider hat sich Deutschland aus diesem Forschungsbereich endgültig verabschiedet. Sie sehen also, das Atommüllproblem hätte man bei entsprechendem Willen durchaus in den Griff bekommen können.
Nun wird uns gerne verkauft, dass Wind- und Solarenergie absolut abfallfrei zu haben wären. Dem ist nicht so. Die Windräder sind größtenteils aus Verbundstoffen gefertigt. Auch Kohlefasern spielen eine Rolle. Wirklich recyclingfähig ist dieses Zeug nicht. Immer wieder tauchen Berichte auf, wo alte Windräder im Ausland verklappt werden sollen. Die liegen dann auf irgendwelchen Deponien rum oder werden einfach vergraben. Irgendwann werden wir dieses Problem auch mit den Solarpaneelen haben. Das ist nur eine Frage der Zeit. Darüber berichten die Qualitätsmedien allerdings nicht. Das heißt aber nicht, dass es das nicht gibt.
Das Internet
Suchmaschinen sind nicht wirklich neutral. Sie können über Algorithmen steuern, welche Beiträge zuerst gezeigt werden. Deshalb sollten sie vorsichtig sein. Wenn es da um dieses Thema geht, dann wird schon mal mit gezinkten Karten gespielt. Während man bei der Atomkraft sämtliche Abfallprobleme in Rechnung stellt, werden beispielsweise diese Probleme bei der Windkraft völlig ignoriert. Zun den Windrädern habe ich schon was gesagt. Aber auch die Fundamente müssen ja irgendwann wieder entfernt werden. Darüber redet keiner.
Fazit
Ich halte die Atomenergie nach wie vor für eine sichere und günstige Alternative. Wenn man aber, wie in Deutschland üblich, den Alternativen immer den Vorzug geben will, dann lohnt sich am Ende die beste Technologie nicht. Machen wir es doch wie in China. Entgegen vieler Behauptungen, die würden die Energiewende mitmachen, sehen die die sogenannten alternativen Energiequellen lediglich als Ergänzung. China setzt weiterhin auf Kernenergie und fossile Brennstoffe.
Wenn Europa energiepolitisch mithalten will, dann geht an der Kernenergie kein Weg vorbei. Aber bis wir Deutschen das begreifen, sind wir ein Dritt-Welt-Land. Schade, dass Tritt-ihn das nicht mehr erleben wird. Der dürfte bis dahin gestorben sein. Was wiederum eine gute Nachricht für Deutschland wäre.
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