Dies und das am 18.01. – aufgrund einer Familienfeier verspätet

Der wöchentliche Wahnsinn aus der 03. Woche

„Für den Westen ist die Dämonisierung von Wladimir Putin keine Politik, sondern ein Alibi für das Fehlen einer Politik.“
Henry Kissinger

Das ist doch wirklich Kunst

Kennen sie das „Zentrum für Politische Schönheit“? Nein, kein Problem, kannte ich bis vor kurzem auch nicht. Gemäß Wikipedia ist das ein Zusammenschluss von 100 Aktionskünstlern, was immer das sein mag. Mal abgesehen davon, was Wikipedia dazu sagt, halte ich diese Organisation für einen ziemlich linken Haufen. Die Junge Freiheit spricht sogar von einer linksradikalen Gruppe.
Nun stand der Leiter dieser Gruppe, Philipp Ruch, letzte Woche wegen Urkundenfälschung vor Gericht. Er hatte an AfD-Mitglieder Briefe versendet, auf denen er die Unterschriften von Tino Chrupalla und Alice Weidel gefälscht hat. Er wollte wohl den Eindruck erwecken, es handle sich um ein offizielles Schreiben. Wie auch immer, das Amtsgericht Tiergarten (Berlin) hat den Typen freigesprochen.

Ruch argumentierte, die Briefe seien eindeutig als Satireaktion erkennbar gewesen, und es gehe jetzt darum, ob wir die Kunstfreiheit schützen oder eine gesichert rechtsextreme Partei. Das allein ist schon wirr genug. Noch wirrer ist aber das Urteil. Das Gericht stellte zwar Urkundenfälschung fest, betonte aber, dass die Kunstfreiheit nach Artikel 5 GG überwiege.
Für mich ein Hammer. Straftaten werden jetzt also schon Kunst. Da frage ich mich, ob das Fälschen von Banknoten nicht auch als Kunst zu werten ist. Die künstlerische Leistung ist hierbei nämlich wesentlich höher zu bewerten als bei der Fälschung von Unterschriften.
Quellen: Junge Freiheit und Apollo News

Das Liebesleben der Pflastersteine

Braucht Indien noch Entwicklungshilfe? Eigentlich nein. Ein Land, was im Weltraum aktiv ist, braucht keine Hilfe. Leider sieht die deutsche Regierung das anders. Und damit der Bürger das nicht merkt, konstruiert man dann Projekte, wo man schon beim zweiten Wort aufhört zu lesen.
So fließen seit zwei Jahren insgesamt sechs Millionen Euro in ein Projekt mit folgendem Titel: „Stärkung der geschlechterresponsiven Bewirtschaftung von Waldökosystemen und Agroforstsystemen.“
Ich habe mich jetzt entschlossen, ein Forschungsprojekt aufzulegen. Der Titel: „Das Liebesleben der Pflastersteine und dessen Bedeutung für den Milchsäuregehalt in der Butter unter Berücksichtigung femininer Außenpolitik.“ Ob ich dafür auch sechs Millionen Fördergeld bekomme? Oder doch nur einen Platz in der Klapse?
Quelle: NIUS

Der tolle Wadephul

Es ist heute ja schon ein Erfolg, wenn amerikanische Politiker deutsche Amtsträger nur empfangen. So traf sich letzte Woche Wadephul mit seinem amerikanischen Amtskollegen Rubio. Für das kurze Gespräch waren 30 Minuten angesetzt. Am Ende waren es sogar 90. Was dabei rausgekommen ist, weiß man nicht. Zu einer gemeinsamen Pressekonferenz kam es jedenfalls nicht. Und Wadephul überzeugte wieder einmal durch viel blabla. In der Tagesschau sprach man dennoch von einem erfolgreichen Gespräch.

Für mich gibt es da nur zwei Möglichkeiten. Entweder handelte es sich um ein sogenanntes „Interview without Coffee“, so nach dem Motto, setzen sie sich, der Anschiss dauert länger. Oder Rubio war einfach nur höflich. Er hat sich von Whatefool dessen Weltsicht erläutern lassen, ohne in nach 30 Minuten vor die Tür zu setzen. Egal was zutrifft, für die ARD war es jedenfalls erfolgreich. Wie genügsam man bei denen ist. Okay, das erkennt man ja auch an deren Programm.

Die Klimakrise darf nicht sterben

Es war erwartbar. Wieder einmal war das vergangene Jahr viel zu warm. Die Tagesschau vermeldete das drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Das habe die Auswertung der Daten des europäischen Erdbeobachtungsprogramms „Copernicus“ ergeben.
Warum nur das drittwärmste? Bei dem verregneten und kühlen Sommer im vergangenen Jahr hätte denen kein Mensch das wärmste Jahr abgenommen. Somit ist es halt nur das drittwärmste. Es handle sich allerdings nur um eine kleine Delle, die Erderwärmung sei nicht gebrochen. Die geht weiter. Nicht, dass wir noch auf dumme Gedanken kommen.
Quelle: Tagesschau und Die Harke (RND)

Die Linken werden paranoid

Dass es Buchstabenkombinationen gibt, die für KFZ-Kennzeichen verboten sind, bzw. nicht vergeben werden, dürfte ihnen bekannt sein. Bei Kombinationen wir „SA“ oder „SS“ kann ich das durchaus nachvollziehen. Ich selbst wollte so ein Kürzel auch nicht. Auch bei Zahlenkombinationen wir „88“, ein Synonym für HH=Heil Hitler, kann ich das noch nachvollziehen, auch wenn ich da schon meine Schwierigkeiten habe. Immerhin gibt es in Deutschland mit Hamburg eine Stadt, die HH als Stadtkennzeichen hat. HH geht also, 88 geht nicht. Schon merkwürdig.

Es sei, wie es sei, ich verbinde mit diesen Kombinationen erst einmal gar nichts. Es kommt aber noch besser. In einem Faltblatt des Verfassungsschutzes Brandenburg, wird vor weiteren Kürzeln gewarnt. So würden die Kürzel „WK“ für Weltkrieg stehen, „WP“ für White Power oder „VL“ für Vernichtungslager. Wer das schon für skurril betrachtet, den kann ich beruhigen. Es kommt noch besser. So würde Beispielsweise die Zahlenfolge „444“ für „Deutschland den Deutschen“ bedeuten. Die Zahl 2004 würde auf den Geburtstag Hitlers hinweisen. In diesem Fall muss ich mal beim Verfassungsschutz anfragen, ob ich den Geburtstag meiner Frau verschieben muss. Die hat nämlich auch am 20.04. Ist die deshalb ein Nazi?

Liebe Leute, Ein Verfassungsschutz, der hinter jedem Baum einen Nazi zu erkennen glaubt, der nimmt die wirklichen Probleme nicht mehr wahr. Dann ist es besser, wir lösen diesen Haufen auf. Das übrigens war schon immer meine Meinung.
Quelle: Apollo News

Größenwahn

Es kriselt in der Welt. Allmählich merken es auch die Europäer. Und „Le Grande Nation“ darf natürlich nicht abseitsstehen. Also verkündet Macron, Frankreich wolle das größte Kriegsschiff Europas bauen. Es soll ein Flugzeugträger werden, der doppelt so groß ist wie der bisherige „Charles de Gaulle“. In Zeiten von Aggressoren müsse man stark sein, so Macron gegenüber französischen Medien. 2038 soll der dann in Dienst gestellt werden. Naja, da ist es ja noch ein bisschen hin.
Was ich mich aber frage, Frankreichs Haushalt ist sowas von klamm, wie will Macron das Teil überhaupt bezahlen? Und weiß der Macron eigentlich auch, dass man für so meinen Träger auch entsprechend Flugzeuge braucht. Die kosten auch.
Irgendwie kommt mir das Ganze wie Känguru-Politik vor. Nichts im Beutel, aber große Sprünge.
Quelle: RND

Früher mal ein gutes Geschäft

Strom ist teuer. Aber nicht allein der Strom. Auch der Netzbeitrag kostet. Und er wird teurer. Wind und Sonne hängen am Netz, finde ich durchaus gut. Aber leider weht nicht immer Wind und die Sonne scheint manchmal auch nicht. Also müssen wir mit konventionellen Kraftwerken aushelfen. Dafür brauchen wir ein zweites Netz. Und das kostet. Dabei hat der zusätzliche Netzausbau noch nicht einmal so richtig begonnen. Das weiß auch der Niederländische Netzbetreiber Tennet.

Also hat der versucht, die deutschen Netzanteile loszuwerden. Leider war kein Investor so blöd, da einzusteigen. Jetzt hat sich aber eine Lösung gefunden. Der Bund kauft die entsprechenden Anteile des Unternehmens für 7,6 Mrd. Euro.. Und immer dran denken, wenn der Bund oder das Land einsteigt, dann heißt das auch immer, die „Investitionen“ bringen keinen Gewinn. Aber wenn der Staat das macht, dann ist es ja nicht so schlimm, dann haftet ja der Steuerzahler. Sie können also sicher sein, Strom wird noch viel teurer.
Quelle: Berliner Zeitung

Wasserstoff will auch nicht so richtig

Sollte Wasserstoff nicht mal Ersatz für herkömmliches Gas werden? Aber wie immer bei grünen Träumen. Wasserstoff ist zu teuer, zu ineffizient und grüner Strom ist auch nicht ausreichend vorhanden. Trotzdem setzt man weiterhin auf diese Technologie.
Das Saarland wollte eigentlich einmal ein Zentrum für die Wasserstoffwirtschaft werden. Hat nun doch nicht geklappt. Drei größere Vorhaben im Saarland sind erst einmal gestoppt. Ob man da wieder einsteigt, steht in den Sternen. Im September wurde der geplante Elektrolyseur in Völklingen aufgegeben. RWE zieht sich aus seinen Plänen in Saarlouis zurück. Und auch das französische Unternehmen Lhyve in Perl gibt auf. Der Grund ist denkbar einfach. Strom ist einfach viel zu teuer. Und für die Elektrolyse braucht man sehrt viel Strom. Das war es dann. Was ich mich Frage, wie viel Steuergeld hat man da schon versenkt?
Quelle: Tichys Einblick

Unterschiede

Kennen sie den Unterschied zwischen dem Mond und Deutschland? Der Mond dürfte bald eine zuverlässigere Stromversorgung haben als Deutschland. Die NASA plant nämlich den Bau eines Atomkraftwerkes auf dem Mond, der 2030 in Betrieb gehen soll.
Eines wird dadurch aber klar. Deutschland lebt definitiv nicht auf dem Mond. Dann hätten wir ja eine sichere Stromversorgung. Nein, Deutschland lebt weit hinter dem Mond…
Quelle: WELT

Schluss

Das war es dann mal wieder mit dem wöchentlichen Wahnsinn.
Und wie immer, einer zum Wochenende.

Ein besoffener Mann, nach Bier stinkend, setzt sich in die U-Bahn, direkt neben einen Pfarrer. Der Besoffene, mit offenem Hemd, lose hängender Krawatte, zerrissener Jacke und Spuren von rotem Lippenstift in seinem ganzen Gesicht, ganz zu schweigen von einer halb leeren Gin-Flasche, die ihm aus der Jackentasche fällt und einem Kondom, das aus seiner Brusttasche hängt, öffnet eine Zeitung und liest.

Nach ein paar Minuten fragt er den Pfarrer: „Sagen Sie, Vater, von was bekommt man Arthritis?“
Der Pfarrer: „Nun, mein Sohn, man bekommt es vom ausschweifenden Leben, vom Rumhängen mit billigen, schamlosen Frauen, vor allem vom Alkohol, auch vom Sex mit Prostituierten, und von mangelnder Körperhygiene!“
Der Besoffene: „Verdammt nochmal, so eine Schweinerei !“
Der Pfarrer denkt plötzlich, das er vielleicht etwas hart war und fragt in versöhnlichem Ton: „Seit wann haben Sie den Arthritis, mein Sohn ?“
Der Besoffene: „Ich hab es nicht, aber hier in der Zeitung steht, dass der Papst Arthritis hat!“

In diesem Sinne eine schöne Woche noch.
Und bleiben sie mir gewogen.

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