Der wöchentliche Wahnsinn der 17. Woche
„Wie weit muss man eigentlich der Linkspartei hinterhergerutscht sein, dass man Leistungsgerechtigkeit für rechtsradikal hält?“
Guido Westerwelle
Neues von der Integration
Wer der deutschen Sprache nicht mächtig ist, der hat schon mal Probleme. Zumindest in Deutschland. Und damit die Nachteile nicht so groß sind, gibt es mittlerweile Prüfungen in unterschiedlichen Sprachen. Bei der theoretischen Fahrprüfung sind mittlerweile 12 verschiedene Sprachen möglich.
In NRW hält man das für eine so gute Idee, dass man das auch in Schulen einführen will. So sollen unter Umständen Klassenarbeiten auch in Arabischer Sprache zulässig sein. So sollen fachliche Kompetenzen besser erfassbar sein.
In einem entsprechenden Antrag heißt es, „Vielfalt und Mehrsprachigkeit bieten Potenziale, die es aus Sicht der Fraktionen von CDU und Bündnis 90/ Die Grünen besser auszuschöpfen gilt.“
Ich weiß ja nicht, aber irgendwie erinnert mich das an die Geschichte des Turmbaus zu Babel. Die Geschichte ist ja aufgrund der Vielfalt auch in die Hose gegangen.
Quellen: Apollo News und Danisch
Die unglaubliche Gier der EU
Nun fallen auch für die Schifffahrt CO2-Steuern an. Schiffe, die EU-Häfen anlaufen müssen mittlerweile für 70 Prozent ihrer CO2-Emissionen zahlen. Und die Preise steigen. Bei großen Schiffen, die bunkern schon mal 200.000 Liter Treibstoff, geht diese Steuer ganz schön ins Geld.
Jetzt planen Reedereien auf Atomenergie umzustellen. Ich frage mich, warum erst jetzt? Im militärischen Bereich gibt es schon lange nuklear betriebene Schiffe, insbesondere bei U-Booten.
Und es gab sogar schon mal ein deutsches nuklear-betriebenes Handelsschiff. Die Otto Hahn (Schiff) war von 1969 bis 1979 auf den Weltmeeren unterwegs. Leider war die Angst vor Strahlung so groß, dass das Schiff Probleme hatte, Genehmigungen für die Einfahrt in Häfen zu bekommen. Das war das Ende.
Was ich mich in diesem Zusammenhang frage. Wo stünden wir heute, wenn wir diese völlig unbegründeten Ängste überwunden, und die technische Entwicklung dieser Antriebe weiter fortgeführt hätten.
Okay, das würde für die EU bedeuten, diese Geldquelle zu verlieren. Aber die sind ja erfinderisch. Dann gäbe es wahrscheinlich eine Atomsteuer. Luft wird ja auch besteuert.
Quelle: Tichys Einblick
Wirtschaftswachstum ade
Wie die Bild berichtet, geht ein weiteres Traditionsunternehmen den Bach runter. Nach 155 Jahren geht der Maschinenhersteller Manroland Sheetfed in Offenbach in die Vollpleite. Alle Rettungsversuche für den Spezialisten für Druckmaschinen blieben ohne Erfolg. Mit dem 01. Juni endet die Produktion, 660 Beschäftigte stehen auf der Straße.
Nach Aussage unseres Wirtschaftsexperten Habeck gehen die nicht pleite, die hören nur auf zu produzieren. Und das geht bekanntlich am besten ohne Angestellte. Tja, so ist das, wenn man nicht mehr konkurrenzfähig ist.
Quelle: BILD
Bundesregierung senkt Wirtschaftsprognose
Ende letzten Jahres ist man noch von einem Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent für das Jahr 2026 ausgegangen. Schon im Januar wurde die Prognose auf 1,0 Prozent gesenkt. Nur vier Monate später geht die Wirtschaftsministerin lediglich von einem Wachstum von 0,5 Prozent aus. Was am Ende davon übrig bleibt, muss ich ihnen nicht erläutern. Wahrscheinlich müssen wir froh sein, wenn es kein negatives Wachstum gibt.
Und die Gründe? Der Ukraine-Krieg und der Nahost-Konflikt. Hohe Steuern, Überbordende Bürokratie und viel zu hohe Energiepreise sind natürlich keine Ursache. Zumindest hat Reiche diese nicht genannt.
Übrigens, die nächste CO2-Steuererhöhung ist schon geplant. Auf dass wir noch konkurrenzfähiger werden.
Quelle: Tagesschau
Die Lufthansa muss sparen
Die Versorgung mit Kerosin wird eng. Und Knappheit erzeugt Preisanstiege. Jetzt wird es der Lufthansa zu teuer. 20.000 Flüge sollen im laufenden Jahr noch gestrichen werden. Bis zu 120 Flüge pro Tag sollen verschwinden.
Das betrifft allerdings nicht nur die Lufthansa. Auch andere Fluggesellschaften werden Flüge streichen.
Notfallpläne gibt es nicht, weder auf nationaler noch auf EU-Ebene. Was ich nicht verstehe, warum jetzt das Gejammere. Sollte Fliegen im Rahmen des „Green Deal“ nicht sowieso eingeschränkt werden? Eigentlich müsste doch Feierlaune vorherrschen. Und die ganze Politprominenz könnte dann ja mit der Bahn fahren. Wäre auch viel billiger mit dem „Deutschland-Ticket“. Man müsste halt etwas mehr Zeit einplanen…
Quelle: Tichys Einblick
Ryanair und der BER
Bisher betrieb Ryanair eine Basis am BER. Das heißt, die Fluggesellschaft hatte dort Flugzeuge stationiert. In Zeiten knapper Kassen muss man natürlich Einsparpotentiale nutzen. Für Ryanair sind die Flughafengebühren am BER deutlich zu hoch. Folglich wird die Basis dort geschlossen. Die Flugzeuge werden an anderen Flughäfen abgestellt, Flüge von und nach Berlin werden um etwa 50 Prozent reduziert. Neben Ryanair weichen auch andere Fluggesellschaften ins benachbarte Ausland aus.
So etwas passiert, wenn eine Regierung ankündigt, das Fliegen billiger zu machen, am Ende aber nichts passiert. Für den BER ist es jedenfalls nicht schade. Das Desaster sollte man eh dem Erdboden gleichmachen.
Von Berlin aus sind doch auch die Bahnverbindungen gut. Und für die Qualität unseres Politpersonals ist die Bahn eigentlich noch zu gut.
Quelle: RTL
Absurde Entwicklungshilfe
Deutschland finanziert ein Vorhaben zur Modernisierung der IT-Infrastruktur der tunesischen öffentlichen Verwaltung. Bis Ende 2029 sollen 38 Mio. Euro für das Projekt fließen. Natürlich als sogenannter Zuschuss, also geschenkt.
Wäre es nicht viel sinnvoller, das Geld in Deutschland zu investieren? Die IT-Infrastruktur hätte es nämlich hier bitter nötig. Aber wozu brauchte man dann noch ein Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit? Ja wozu braucht man das überhaupt?
Quelle: Apollo News
Es geht aber noch besser
Die EU will den Bau von 380 erdgasbetriebenen Bussen im Senegal fördern. Die Unterstützung soll 320 Mio. Euro betragen. Dafür hat sich als einziges europäisches Unternehmen Scania beworben. Leider ist Scania aber nicht konkurrenzfähig. Favorit für den Bau der Busse ist nach derzeitigen Erkenntnissen das chinesische Unternehmen CRRC. Die konnten Dank chinesischer Subventionen Busse für die Hälfte das Scania-Preises anbieten. Kann es sein, dass EU-Hilfen jetzt an chinesische Unternehmen gehen? Und warum bestellt die EU nicht die Busse bei Scania und liefert dann diese an Senegal? Tja, dafür müsste man Hirn haben.
Quelle: Apollo News
Schluss
Das war es dann mal wieder mit dem wöchentlichen Wahnsinn.
Und wie immer, einer zum Wochenende.
Der Kaplan erzählt in der Bibelstunde, wie die Isrealiter am Berg Sinai die Zehn Gebote erhielten.
„Das Leben der Menschen spielte sich damals freilich noch ganz anders ab, zum Beispiel gab es damals noch kein Radio und kein Fernsehen. – Was gab es noch nicht?“
Die Kinder können allerlei Dinge aufzählen: „Es gab noch keine Flugzeuge und keine Eisenbahnen!“ – „Es gab noch keinen elektrischen Strom und noch keine Autos.“
Da meint Manfred: „Aber es gab schon Schulen und Schullehrer!“ -„Wie kommst du denn darauf?“ will der erstaunte Kaplan wissen. – „Nun“, erklärt Manfred, „Gott hat doch für die Lehrer sogar ein extra Gebot genannt: Du sollst kein falsches Zeugnis geben.“
In diesem Sinne eine schöne Woche noch.
Und bleiben sie mir gewogen.