Der wöchentliche Wahnsinn der 28. Woche
„Die Welt des 21. Jahrhunderts wird nur dann ihre Stabilität bewahren können, wenn sie von der Stärke des Rechts und nicht vom Recht des Stärkeren bestimmt wird.“
Hans-Dietrich Genscher
Der frühe Vogel fängt den Wurm
Wollte die Antifa am letzten Wochenende nicht den AfD-Parteitag verhindern? Die AfD war aber clever. Hat einfach mal sehr früh angefangen. Und als die angeblich „gewaltfreien“ Blockierer auftauchten, da hatte der Parteitag schon begonnen.
Was lernen wir daraus? Mit dem Prinzip „der frühe Vogel kann mich mal“ ist auch heute kein Blumentopf mehr zu gewinnen.
Es ist schon ein Kreuz
Mit legitimen Mitteln ist der AfD wohl nicht beizukommen. In Sachsen-Anhalt steht sie trotz aller dreckigen Spielchen in den Umfragen dicht bei einer absoluten Mehrheit. Also nutzt man einen auf links gedrehten Verfassungsschutz. Und so ist es keine Überraschung, dass der Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt die AfD kurz vor der Wahl als „gesichert rechtsextrem“ einstuft. Und die Begründung? Weiß ich nicht, ist wohl wieder streng geheim.
Die CSU ist auch nicht besser
Da fordert doch der Fraktionsvorsitzende der CSU im bayrischen Landtag, Klaus Holetschek, man müsse die AfD in Thüringen verbieten. Ein Verbot der gesamten Partei sei nicht effektiv. Aber Teile der AfD wie den Landesverband Thüringen müsse man genau beobachten. Begründet wird das mit diesem ominösen Gutachten einer „völlig unabhängigen NGO“.
Was bildet sich diese Null eigentlich ein. Was geht die CSU in Bayern das Land Thüringen an? Die sollten besser vor ihrer eigenen Haustür kehren. Aber wer den Niedergang der CSU beobachtet, weiß, dass da halt nur die schwarze Null regiert. Also Schulden machen die trotzdem.
Quelle: Junge Freiheit und Apollo News
Steuerentlastungen – die nächste Lüge
Die Koalition hat sich über eine Steuererleichterung geeinigt. So sollen niedrige und mittlere Einkünfte deutlich entlastet werden. Berechnungen haben ergeben, dass es etwa um 600 Euro pro Jahr geht. Sie lesen richtig. Das heißt, es geht um 60 Euro im Monat. Das ist gerade mal eine Tankfüllung, auch für Stromer.
Gleichzeitig diskutiert man über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 19 auf 22 Prozent. Das heißt, bei einem Einkaufswert von knapp 2.000 Euro ist die angekündigte Steuerermäßigung schon wieder aufgebraucht. 2.000 Euro, das verbraucht eine vierköpfige Familie in fünf Monaten allein für Lebensmittel. Sie können sich also sicher sein, am Ende legen sie drauf.
Aber Achtung, als Lügner dürfen sie die Koalitionäre trotzdem nicht bezeichnen. Im Parlament bekommt man dafür einen Ordnungsruf.
Quelle: Tichys Einblick
Strategische Reserven
Deutschland verfügt über eine strategische Ölreserve. Damit soll der Ölbedarf in Notfällen bis zu drei Monaten abgesichert werden. Gemäß Wikipedia soll das in Deutschland sogar etwas mehr sein.
Nun hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche festgestellt, dass man so etwas auch für Gas bräuchte. Also plant sie eine staatliche Gasreserve für Krisenfälle. Und wer soll das bezahlen? Nun, sie ahnen es schon. Auf Gas soll eine Umlage erhoben werden, also der Gas-Kunde zahlt.
Das macht Gas nochmal teurer. Die Industrie wird es freuen. Die wandert ja jetzt schon ab.
Aber was macht Reiche, wenn alle auf Wärmepumpen umsteigen? Ganz einfach, dann legt man das auf den Strom um. Denn ein stabiles Stromnetz ohne Gaskraftwerke wird es ja nicht geben.
Quelle: Apollo News
Der böse Klimawandel
In Thüringen starben bereits 120 Menschen an den hohen Temperaturen. So vermeldet es die Thüringer Allgemeine. Besonders gefährdet seien alte und geschwächte Menschen. Wie überraschend.
Was ich mich aber frage, woran sind diese Menschen nun wirklich gestorben. Die Todesursache „Hitze“ taucht auf einem Totenschein nämlich nicht auf. Übrigens, Alter taucht als Todesursache auch nicht auf. Kann es also sein, dass die Ursachen für die Todesfälle Alter und Krankheit sind?
In Thüringen leben übrigens 2,1 Millionen Einwohner. Bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren dürften da täglich 72 Menschen sterben. Hat sich diese Zahl nun massiv erhöht? Nichts Genaues weiß man nicht. Soll man auch nicht wissen, weil sich ja sonst keine Panik verbreiten lässt.
Quelle: Thüringer Allgemeine (leider hinter Bezahlschranke)
Sport und E-Mobilität
Es läuft die Tour de France. Ein riesiger Fahrzeugtross begleitet die Fahrer. Im Zielbereich stehen dann noch die Mannschaftsbusse, natürlich mit Klimaanlage. Fragt ein Zuschauer, ob da E-Autos im Einsatz seien. Der Co-Kommentator Fabian Wegmann, ein ehemaliger Radrennfahrer, muss das leider verneinen. Das sei aufgrund der weiten Wege zu den Folgeetappen gar nicht möglich. Kann es sein, dass der da Reichweitenprobleme angesprochen hat? Und wird nicht immer behauptet, dass es diese nicht gibt? Was soll ich nur glauben.
Keine E-Motorräder
Ein Zuschauer stellte auch die Frage, ob es bei der Tour E-Motorräder gibt. Natürlich lautet die Antwort nein. Wenn E-Mobilität bei Autos schon nicht geht, wie soll das bei Motorrädern gehen. Und es gibt ja noch ein Problem. Wo sollen diese ganzen Fahrzeuge geladen werden? Jedes Team hat zwei PKW als Fahrerbegleitung. Das sind schon 40 Autos. Motorräder dürften noch deutlich mehr sein. Wie soll das gehen? Zudem müssen alle bei den Etappenzielen oder -starts geladen werden.
Nee, das wird nichts. Hätte man auch allein draufkommen können.
Quelle: aktuelle Tour-Berichterstattung.
E-Autos bei der Deutschlandtour
Dazu sagte Wegmann, er nutze bei der Deutschland-Tour schon mal ein E-Auto. Liebe Leute, das hat mit dem vorbildlichen Deutschland mal gar nichts zu tun. Die Deutschlandtour hat in der Regel gerade einmal fünf Etappen, und die liegen regional noch ziemlich eng beisammen. Und es ist halt so, in einem Sandkasten hat man halt keine Reichweitenprobleme.
Die Deutschlandtour mit der Tour de France zu vergleichen ist genauso schwachsinnig wie der Vergleich Deutschlands mit den USA. Obwohl, wir haben da ja gerade so einen Kanzler…
Schluss
Das war es dann mal wieder mit dem wöchentlichen Wahnsinn.
Und wie immer, einer zum Wochenende.
Ein Bauer braucht einen neuen Zuchthahn. Er sucht sich aus dem Katalog einen ausgezeichneten Champion aus und bestellt ihn. Als der Hahn dann auf der Farm angekommen und aus seiner Box raus ist, flitzt er geradewegs zu den Hennen ins Gehege und nimmt sich eine nach der anderen vor.
Der Bauer kann es gar nicht fassen. Kaum ist der Hahn mit der letzten Henne fertig, zischt er ab in den Schweinestall und nimmt sich die Säue vor.
Der Bauer ist total sprachlos. Und damit nicht genug: nachdem er sich die Schweine vorgenommen hat, zieht es den Hahn in den Kuhstall. Nach einiger Zeit torkelt der Hahn aus dem Stall und fällt mitten auf dem Hof um. Der Bauer denkt sich ‚Der ist hinüber‘ und geht hin, um sich zu vergewissern. Mittlerweile kreisen schon erwartungsvoll die Geier über der Szenerie. Als sich der Bauer über den Hahn beugt und ihn antippt, schlägt dieser ein Auge auf und flüstert: „Pass auf, Alter, wenn Du mir die Nummer mit den Geiern vermasselst, nehm‘ ich mir deine Alte vor …“
In diesem Sinne eine schöne Woche noch.
Und bleiben sie mir gewogen.