Dies und Das am 19.05.

Der wöchentliche Wahnsinn in der 19. Woche

„Die Amerikaner meinen, ohne die USA wären wir heute eine sozialistische Sowjetrepublik. Und die Amerikaner wären ohne die Europäer heute noch Indianer.“
Harald Schmidt

Wenn es wenigstens was nützen würde

Wenn sie zum Friseur gehen, dann müssen sie das bezahlen. Je nach dem was da gemacht wird, dann geht das schon an die einhundert Euro. Bei Frauen ist das unter Umständen noch teurer. Und das etwa alle vier bis acht Wochen. Entscheidend ist, sie müssen es selbst bezahlen.
Selbst wenn ihr Beruf ein gewisses Äußeres verlangt, zahlt das nicht der Arbeitgeber. Nicht einmal für Soldaten bei der Bundeswehr. Und da gab es sogar einen entsprechenden Erlass.
Nicht so bei unseren Politikern. Die lassen sich ihr Äußeres richtig Geld kosten. Natürlich nicht deren eigenes Geld. Der Steuerzahler hat es doch. Selbst die abgehalfterte Merkel rechnet noch ihre Visagisten, so heißen die in der High Society, über den Steuerzahler ab.
Am härtesten ist allerdings unser plappernder Kleiderständer. Im Magazin Stern wird berichtet, dass Annalena im Jahr 2022 137.000 Euro für ihre Maskenbildnerin ausgegeben hat. Das sind gut 11.000 Euro im Monat und fast 400 Euro am Tag. Und ich? Noch nicht einmal 50 Euro im Monat.
Ich hätte ja nicht einmal ein Problem damit. Wenn es wenigstens etwas nützen würde. Okay, die Gesichtsschabracke kann man ein wenig übertünchen aber die Dummheit bleibt trotzdem.

Quelle: Reitschuster.de

Es läuft halt nicht

Sollte der Straßenverkehr nicht bis 2035 fast vollständig vollelektrisch sein? Und haben die deutschen Hersteller nicht immer getönt, dass sie die Verkehrswende noch schneller herbeiführen wollten? Haben sie. Aber allmählich begreifen selbst die Topmanager, dass es nicht so läuft, wie gewünscht. Und wenn Subventionen nicht laufen, dann ist schneller Schluss als man Freibier rufen kann.
Man kann nämlich kein Geld verdienen, wenn man Produkte produziert, die keiner kauft.
Ursprünglich hatte Mercedes geplant, die Plattform „MB.EA-Large“ zu entwickeln. Die sollte Basis werden für die hochmodernen E-Autos der S- und E-Klasse. Aber anscheinend will die keiner haben. Selbst die betuchten Bürger stehen also nicht uneingeschränkt zu den Elektrischen.
Und was macht Mercedes jetzt? Die entwickeln einen komplett neuen Achtzylinder für die Sportwagentochter AMG. Das sei zwar nicht konsequent im Hinblick auf den Klimaschutz, aber besser für die Gewinnmargen.
Tja, ohne Moos nichts los. Und der Habeck lässt ja auch nichts mehr springen.
Quelle: DIE ACHSE DES GUTEN und Handelsblatt (hinter Bezahlschranke)

Wärmepumpen laufen auch nicht

Dass der Absatz von E-Autos nicht läuft, ist mittlerweile bekannt. Jetzt hakt es auch bei den Wärmepumpen. Einrüstung in Altbauten macht nicht richtig Sinn. Und für die Eigentümer ist es wohl auch zu teuer. Die wollen nicht. Die glauben nicht an die schönen Geschichten von Robert. Und Neubauten sind einfach zu teuer. Wegen der Umweltauflagen.
Und jetzt vermeldet Vaillant, dass die Nachfrage nach diesen Heizgeräten in diesem Jahr um 44 Prozent einbrechen könnte. Man werde also Stellen streichen müssen, allein in Deutschland etwa 300. Bei anderen Herstellern sieht es ähnlich aus.
Der Stiebel-Eltron-Chef Kai Schiefelbein meint allerdings, die Vorbehalte seien psychologischer Natur. Dass die Kunden rechnen können, und dass die Gemeinden teilweise nicht wissen, woher der Strom kommen soll, dass sind dann wohl keine Gründe. Nun denn, lass die Hersteller weiter träumen und pleite gehen. Ich schaue mir das wie Statler und Waldorf von der Tribüne aus an und heize derweil weiter mit Öl.
Quelle: Tichys Einblick

Was können unser Politiker eigentlich?

Es ist ja bekannt, dass Politiker gerne um die Welt reisen. Und da gerade die Deutschen eigentlich nichts zu bieten haben schmeißen sie gerne mit Geld um sich. Nicht mit ihrem eigenen Geld. Nein, mit Steuergeld, also mit unserem.
Jetzt muss der Staat sparen. Geld ist ziemlich knapp. Die grünen Träumereien sind halt doch teurer als Tritt-ihns Kugel Eis.
Und jetzt soll auch der Haushalt für das Entwicklungsministerium gekürzt werden. Das findet die rote Schulze aber gar nicht gut. Dazu sagt sie, „für die Sicherheit, die wir in Deutschland brauchen, brauchen wir militärische Sicherheit, wir brauchen die Diplomatie, wir brauchen aber auch die Entwicklungszusammenarbeit“. Was ich mich dann aber frage, welchen Nutzen haben Fahrradwege in Peru für die deutsche Sicherheit? Und warum zahlen wir soviel Entwicklungshilfe für Gaza? Die kommen doch sowieso alle zu uns.
Also Schulzes Geldverteilungssystem nutzt der deutschen Sicherheit. Für wie dumm hält die uns eigentlich?
Brot kann schimmeln, und was können die?
Quelle: NIUS

Höcke muss es gewusst haben

Höcke wurde verurteilt. Ich hatte berichtet. Dazu hat das ZDF-MOMA am 14. Mai einen Beitrag gesendet. Der Einstieg in den Bericht zeigt Bilder vom Reichstag der NSDAP 1934. Jetzt vergleicht man die AfD schon mit der NSDAP. Starker Tobak.
Nur eine kurze Zwischenfrage. War der Spruch jetzt ein Slogan der NSDAP oder nur der SA?
Wie dem auch sei. Höcke wurde vorgeworfen, dass er hätte wissen müssen, dass „alles für Deutschland“ der Schlachtruf der SA gewesen sei. Er sei Geschichtslehrer, und somit muss ihm dieser Sachverhalt bekannt gewesen sein. Kann man so sehen.
Heißt das jetzt, dass Politiker dumm und ungebildet sein müssen, damit man sie nicht in Verantwortung nehmen kann? Bei den Grünen scheint das ja Programm zu sein.
Quelle: ZDFmediathek

Wohin mit den Flüchtlingen

Wir haben Platz. Stimmt. Wir haben Platz. Schauen sie sich einmal bei Google Maps verschiedene Städte im Satellitenbildmodus an. Da werden sie dicht bebaute Stadtviertel mit unzähligen Wohnblocks sehen. Es gibt aber auch Stadtviertel, da gibt es regelrechte Villen mit schönen Parkanlagen. Fahren sie einfach mal in Hamburg die Elbchausse entlang. Und da gibt es Platz. Jede Menge.
Und in einer solchen Wohngegend will die Stadt Wiesbaden jetzt Flüchtlinge unterbringen. Suchen sie einfach mal bei Google Maps „Wiesbaden, Lessingstraße. Und scrollen sie das möglichst dicht heran. Dann wissen sie, was ich meine. Und natürlich wollen die betuchten Einwohner in ihren Vierteln keine Flüchtlinge. Das geht doch nicht.
Für Wiesbaden gibt es dabei noch einen interessanten Aspekt. In dem betroffenen Wohnviertel haben bei der Ortsbeiratswahl 2021 31 Prozent Grüne, 24 Prozent CDU und 19 Prozent SPD gewählt. Sind das nicht genau die, die immer wieder fordern, man müsse noch mehr Flüchtlinge aufnehmen?
Ich sage schon immer, dann geht doch mit gutem Beispiel voran und fangt endlich mal an. Aber das ist halt das Elend. Wenn diese Polit-Mafia sagt „wir“, dann meint sie in der Regel „ihr“. Nur bei der Erhöhung von Diäten heißt wir auch wir.
Quelle: Tichys Einblick

Bürgergeld ist kein Pull Faktor

Immer wieder wird betont, dass das Bürgergeld kein Faktor für die Migration nach Deutschland sei. Denn das Bürgergeld sei ja für Bedürftige, und die Migranten wollten ja arbeiten. Da frage ich mich dann aber, warum sie es nicht tun?
So hat die Welt am Sonntag veröffentlicht, dass im Durchschnitt 63 Prozent der Empfänger von Bürgergeld einen Migrationshintergrund haben. Sie haben aber nur einen Bevölkerungsanteil von 30 Prozent. Wie kann das sein?
Nun, das ist ziemlich einfach. Warum sollte man in Deutschland arbeiten? Abzüge ohne Ende, aber im Gegenzug ordentliches „Bürger“-Geld. Und so passiert dann folgendes. Die Guten, die Facharbeiter, gehen dahin, wo sich das Arbeiten noch lohnt. Der Rest kommt nach Deutschland. Ich denke, die sollte man alle nach Berlin verfrachten. Da fallen sie unter den ganzen Versagern nicht einmal auf.
Quellen: Reitschuster und Welt (soweit möglich)

Wahlpropaganda der SPD

Ich hätte es nicht für möglich gehalten. Da bewirbt der Generalsekretär der SPD, Kevin Kühnert, mit Dönern für eine Wahlkampfveranstaltung.

Dazu sagt er, „wenn man nicht mal mehr einen Döner essen kann, ohne Angst zu haben, aufs Maul zu bekommen, dann ist es höchste Zeit, Rechtsradikale aus den Parlamenten zu wählen“.
Eigentlich fällt mir nichts mehr dazu ein. Wenn die SPD schon mit Dönern werben muss, was haben die dann eigentlich noch zu bieten? Wer wählt sowas?
Übrigens, mit der Döneraktion habe ich keine Probleme, wenn der Kevin das aus eigener Tasche bezahlt. Aber Leider…

Mal nur so eine Frage. Ist der Kühnert eigentlich bei der Aktion verprügelt worden? Seinem Gehirn kann es nicht geschadet haben…
Quelle: Nius (lesenswerter Beitrag)

Schluss

Das war es dann mal wieder mit dem wöchentlichen Wahnsinn.
Und wie immer, einer zum Wochenende. Diesmal aber nur ein ganz Kurzer.

Wird eine Mumie im Museum angeliefert.
Sagt der Museumsleiter: „Stellt sie dahinten an die Wand!“
Kann es sein, dass es da Ähnlichkeiten mit der Bundesregierung gibt?

In diesem Sinne eine schöne Woche noch.
Und bleiben sie mir gewogen.

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