Was ist dran am Gender-Wahnsinn (Teil 1)

„Der ganze Emanzipationsrummel hat nichts daran geändert, dass Frauen sich schön machen, um Männern zu gefallen.“
Marcello Mastroianni (italienischer Filmschauspieler)

Ich wollt mich diesem Thema schon lange einmal widmen. Aber irgendwie wusste ich nicht, wie ich anfangen sollte. Jetzt habe ich mich entschieden, es einmal zu versuchen. Es wird wieder einmal ein Mehrteiler.

Der Anlass

Mittlerweile geht mir dieser Gendersprech mal so richtig auf den Sack. In den Nachrichten hört es sich an, als hätte die Sprecher*innen ständig Schluckauf. Habe ich das eigentlich so richtig geschrieben?
Auf Stellenanzeigen stehen mittlerweile sogar schon drei Geschlechter (m/w/d).
Aber das was ich gestern gehört habe, das hat mir dann doch den Rest gegeben. Da war in der Sportschau ein Bericht über ein Spiel in der Frauenbundesliga. Und da sprach die Reporterin doch tatsächlich von den Gästinnen. Da hat sich mir der Magen umgedreht. Was ist eigentlich die weibliche Form von Fan. Fannin vielleicht. Oder Pfanni? Ach nee, das waren Knödel.
Bei meiner Suche nach Zitaten bin ich dann noch auf ein Bild gestoßen, da habe ich dann endgültig den Glauben verloren.

So, und jetzt muss ich es einfach rauslassen.

Im ersten Teil will ich einfach mal die Biologie zu Wort kommen lassen. Erwarten sie bitte keinen wissenschaftlichen Vortrag. Das ist auch gar nicht nötig. Ein wenig Schulwissen, wenn auch aus der Erinnerung, reichen zum Verständnis völlig aus.

Die Geschlechter

In der Biologie kennen wir nur zwei Geschlechter. Diese finden wir bei überall in der Natur. Ich betrachte allerdings nur Tiere. Den Menschen betrachte ich hierbei als eine spezielle Gattung der Säugetiere. Biologisch sind wir nämlich gar nicht so besonders, wie vielfach geglaubt wird. Vielleicht ein wenig Dümmer als andere Gattungen, wie das Beispiel Ricarda Lang ja eindrucksvoll beweist.

Also es gibt zwei Geschlechter. Mann und Frau, maskulin oder feminin. In der römischen Mythologie gilt der Mars als männlich, die Venus als weiblich.
Und nur diese beiden Geschlechter finden wir in der Tierwelt. Einige ganz wenige Ausnahmen kennen auch Zwitter, beispielsweise Schnecken. Das sind aber Ausnahmen. Die Grünen können machen was sie wollen, die Biologie kennt nur zwei Geschlechter, Punkt.

Der Zweck des Ganzen

Wie in fast allen Bereichen der Natur geht es einzig und allein um die Erhaltung der Art. Und damit eine Art nicht von der Erde verschwindet, muss sie sich reproduzieren können. Dafür wird ein männliches Teil, der Samen, und ein weibliches Teil, die Eizelle, benötigt. Wo die Befruchtung und das Wachstum der Reproduktion stattfindet, das ist höchst unterschiedlich.

Die Rolle der Geschlechter

In der Regel ist es so, dass der Mann verantwortlich für die Befruchtung der Eizelle ist. Danach hat er seine Pflicht getan. Für Aufzucht und Pflege sind dann die Frauen zuständig. Ausnahmen bestätigen die Regel. Bei den Spinnen gibt es sogar Arten, wo das Weibchen nach der Befruchtung das Männchen frisst (schwarze Witwe).
Bei vielen Insekten ist es auch nicht besser. Wenn bei den Bienen die Drohnen ihren Zweck erfüllt haben, werden sie aus dem Bienenstock rausgeworfen und können sehen, wo sie bleiben. Die meisten gehen relativ schnell ein.

Das geschieht bei den Säugetieren so nicht. Allerdings gibt es hier Unterschiede zwischen den Einzelgängern, beispielsweise Bären, oder Rudel- und Herdentieren wie Hunde, Rinder oder auch Großkatzen. Ich werde da immer mal wieder drauf zurückgreifen. Hier haben die männlichen Tiere auch nach der Begattung immer noch eine Funktion, und sei es nur der Schutz der Herde.

Die hier entscheidende Erkenntnis ist, dass die Natur die Rollen für Mann und Frau klar festgelegt hat. Natürlich gibt es da Verschiebungen. Trotzdem lassen sich grundsätzliche Dinge nicht verändern.

Muss Sex Spaß machen

Warum gehen sie Tag für Tag arbeiten? Weil es ihnen Spaß macht? Also das dürfte ihnen nicht jeden Tag gelingen. In den meisten Fällen gehen sie zur Arbeit, damit sie die Dinge finanzieren können, die ihnen Spaß machen.

Und jetzt nochmals zur Überschrift. Würden sie Sex haben wollen, wenn er ihnen keinen Spaß macht? Ich glaube nicht. Das gilt auch im Tierreich. Was mir keinen Spaß macht das lasse ich. Es soll tatsächlich Menschen geben, denen Sex kein Spaß macht. Die tragen aber in der Regel auch nicht zur Arterhaltung bei.
Oder können sie sich vorstellen, dass sie zu ihrem Partner sagen: „Wir müssten mal wieder, weil sonst unsere Art ausstirbt.“ Das ist vielleicht ein übler Anmachspruch, aber auf Dauer funktioniert das so nicht.
Erkenntnis: Sex muss Spaß machen, sonst würde es keiner machen. Wir Menschen könnten vielleicht noch den Lehrling einteilen, bei den Tieren funktioniert das allerdings nicht.

Warum gibt es bei den Tieren mehr Frauen als Männer?

Nehmen wir hier einmal ein Löwenrudel. Ein männlicher Löwe kann nahezu zeitgleich mehrere Löwinnen begatten. Ist die Löwin aber trächtig, dann ist sie mehrere Monate aus der Sache raus. Und wir wissen ja, es geht um die Erhaltung der Art. Dafür braucht es deutlich mehr Frauen als Männer. Diesem Aspekt kommt insbesondere dann Bedeutung zu, wenn die Tragezeit sehr lang ist. Natürlich spielt auch eine Rolle, wo das Tier in der Nahrungskette steht.

Die Bestenauslese

Wer führt also die Gruppe? In der Regel ist das das stärkste Tier. Und wer Rudelführer wird, wird im Kampf entschieden. Da kann es zu Kämpfen kommen, wo der Unterlegene sein Leben lassen muss. Natur ist hart und ungerecht. Dazu habe ich schon mal eine Serie geschrieben.
Da bei solchen Kämpfen in der Regel das stärkste und gesündeste Tier gewinnt, kann man davon ausgehen, dass nur die starken Gene weiter vererbt werden. Die Schwachen werden aussterben. So ist das nun mal.

Manchmal gewinnt aber auch der Schlauste. Intelligenz war noch nie ein Nachteil und ist für die Erhaltung der Art auch wertvoll. Am besten wäre es, wenn der Schlauste gleichzeitig auch der Stärkste wäre. Das ist aber selten. Bei Menschen habe ich das bisher noch nie erlebt.

Gibt es bei Tieren auch Schwule und Lesben?

Ob es bei Tieren Lesben gibt weiß ich nicht. Mir ist nicht bekannt, dass man solche Paare in der Natur schon beobachtet hätte. Dass es weibliche Tiere gibt, die das Leittier nicht an sich heranlassen ist allerdings bekannt. Über die Ursachen kann man sich aber trefflich streiten. In Zuchtprogrammen versucht man es dann mit anderen Männern, und häufig klappt es dann. Auch für Tiere gilt, nicht jeder mag jeden.

Beobachtet wurden allerdings männliche Tiere, die mit den weiblichen nichts anzufangen wussten. Ich habe da mal einen Bericht über Löwen gesehen, da war das so. Dieser Löwe lebte weiterhin im Rudel. Er wurde auch nicht vom Leittier angegangen, weil er sich nicht an die Löwinnen heranmachte. Es gab also keine Machtkämpfe. Seine Stellung im Rudel war allerdings auch entsprechend niedrig. Er lebte am Rande des Rudels mit und lag in der Rangfolge ganz unten. Irgendwie ist das auch nachvollziehbar, denn er trägt in keiner Weise zur Erhaltung der Art bei. Für die Natur ist dieses Tier eigentlich nutzlos.

Zusammenfassung

  1. In der Natur gibt es ausschließlich zwei Geschlechter.
  2. Grundsätzlich geht es immer nur um die Erhaltung der Art.
  3. Der Rudelführer ist immer der Stärkste. Allerdings kann auch Klugheit eine Stärke sein.
  4. Die Natur gibt den Geschlechtern die Rollen klar vor. Trotzdem gibt es geringfügige Unterschiede. Der Mann wird allerdings niemals zur Frau und umgekehrt.
  5. Schwule und Lesben gibt es auch im Tierreich. Sie führen allerdings ein Schattendasein am Rande der Gruppe. Für die Reproduktion spielen sie keine Rolle.

Ausblick

In meinem nächsten Beitrag möchte ich dann herausarbeiten, ob diese Erkenntnisse auch auf den Menschen übertragbar sind.

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