Zwischen Schadenfreude und Betroffenheit

Der Anschlag auf den CSD

„Wenn die Menschen recht schlecht werden, haben sie keinen Anteil mehr als die Schadenfreude.“
Johann Wolfgang von Goethe

Der Sachverhalt

Letzten Samstag fand in Berlin der traditionelle CSD (Christopher Street Day) statt. Ich halte von der Veranstaltung nicht übermäßig viel, finde sie eher überflüssig. Erzeugt hier doch eine Minderheit eine Aufmerksamkeit, die ihr in keiner Weise zusteht. Dass sie daraus noch politische Ansprüche herleitet, ist in meinen Augen an Unverschämtheit nicht zu überbieten. Dass sich die Politik noch in unglaublicher Weise dieser Bewegung anbiedert, ist für mich kaum noch verständlich.

Wie dem auch sei, die Veranstaltung wurde Opfer eines brutalen Angriffs. Der schon polizeibekannte Abdul B. fuhr mit einem Kleintransporter in diese Veranstaltung hinein. Dass es dabei nur eine Tote gegeben hat, grenzt schon fast an ein Wunder. Die Anzahl an Verletzten ist mir momentan nicht geläufig, spielt aber letztendlich auch keine Rolle. Es ändert nichts an der Tatsache, dass solche Anschläge an Widerwärtigkeit kaum zu überbieten sind.

Linke und Islamisten

Ich kann mich allerdings einer gewissen Schadenfreude nicht erwehren. Die CSD-Bewegung ist eindeutig dem linken Lager zuzuordnen. Von dort erhält sie auch die meiste Unterstützung. Und eben dieses linke Lager bezeichnet doch Vielfalt als Basis einer gut funktionierenden Gesellschaft. Also steht gerade das linke Lager zu einer unkontrollierten Migration.

Und sind es nicht insbesondere Linke gewesen, die nach dem Anschlag der Hamas auf Israel bei Demonstrationen für ein freies Palästina mitmarschiert sind? Sind es nicht Linke gewesen die „Freedom from the River to the Sea“ skandiert haben? Viel schlimmer noch, es gab sogar Demonstrationen „Queers for Palaestine“.
Ich habe damals schon gesagt, da demonstrieren Queers mit Menschen, die sie in ihren Heimatländern vom Balkon stürzen würden.
Und jetzt müssen sie einen Angriff von ihren vermeintlichen Freunden erleiden. Und das hat doch einen gewissen Charme.

Die größte Gefahr droht weiterhin von rechts

Es ist für mich unfassbar, wie wenig lernfähig die linke Blase ist. Da greift ein islamistischer Migrant, der sogar seine Zugehörigkeit zum IS verkündet, eine queere Veranstaltung an, und die linke Blase spricht von rechter Gefahr. Die Klimmzüge, die bei der Argumentation gemacht werden sind dabei abenteuerlich. Da spricht man von streng religiösen Menschen, die in der Regel konservativ und damit rechts sind. Das sei bei Islamisten nicht anders. Also seien auch Islamisten rechts zu verorten. Diese Argumentation ist Irre. Denn ist es nicht gerade die rechte Partei in Deutschland, die diese Islamisten sofort des Landes verweisen will? Die also in einen Topf zu werfen, ist einfach nur absurd.

Andere Argumentationen

Karl Lauterbach kommt sogar auf die Idee, dass solche Anschläge mit Wahlen zusammenhängen könnten. Sie würden nämlich immer unmittelbar vor Wahlen stattfinden. Und die Rechten würden das dann für ihre Zwecke ausschlachten. Wieder der Versuch die Rechten ins Spiel zu bringen.
Bei der Wahlhäufigkeit in Deutschland ist das allerdings kein Wunder. Ein Zusammenhang besteht aber nur in verwirrten linken Köpfen.

Die Queeren versuchen auch einen Zusammenhang zwischen Islamismus und Rechten herzustellen. Da wird argumentiert, dass AfD und Islamisten Schwule und Lesben nicht mögen. Deshalb würden sie gemeinsame Sache machen. Auch das ist absolut absurd. Hat die AfD nicht sogar eine Lesbe an der Parteispitze? Und warum sollte die AfD mit Menschen gemeinsame Sache machen, die sie am liebsten loswerden würde? Es ist schon irre.

Das übliche Spiel

Natürlich versucht man die Sache kleinzureden. Beim ZDF spricht man zunächst von einem deutschen Täter. De Facto ist das sogar richtig. Abdul B. hat die deutsche Staatsbürgerschaft. Dass er islamischer Migrant ist, wird zunächst verschwiegen.

Die Politik reagiert wie immer. Dabei ist es völlig egal, welchen Namen man nennt. Ein solcher Anschlag sei nicht hinnehmbar, wir lassen uns unsere Art zu Leben nicht nehmen, man müsse nun zusammenstehen, die genutzten Floskeln könnte eine ganze Seite füllen. Dass am Ende wirklich etwas geschieht, darf durchaus bezweifelt werden. Wir hatten vergleichbare Anschläge schon zur Genüge. Passiert ist nichts.

Änderung von Gesetzen

Natürlich wird auch verkündet, dass man möglicherweise die Gesetze verschärfen müsse. So spricht man beispielsweise über eine Änderung im Jugendstrafrecht. Ich frage mich aber, warum wendet man entsprechendes Recht nicht angemessen an? Mit 18 ist man in Deutschland volljährig. Ab dann sollte Erwachsenenstrafrecht bindend sein. Wieso gibt es da Ausnahmen?
Und wenn einer Strafrechtlich verurteilt bist, wieso läuft der dann noch frei herum. Das war nämlich bei Abdul B. der Fall. Und es wäre ein Einfaches, dass der Justizminister hier eine konsequente Strafverfolgung einfordert. Das würde in meinen Augen schon ausreichen.
Natürlich kann man bei Kapitalverbrechen darüber nachdenken, ob es da wirklich ein Jugendstrafrecht geben muss. Dass Mord eine solche Straftat ist, das sollte auch einem 12-jährigen klar sein. Auch darüber wird immer wieder diskutiert. Gemacht wird allerdings nichts.

Entzug der Staatsbürgerschaft

Auch darüber diskutiert man wieder einmal. Nach dem deutschen Grundgesetz kann man die Staatsbürgerschaft nur dann entziehen, wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird. Das trifft also nur auf Bürger mit mehrfacher Staatsangehörigkeit zu. Im Falle Abdul B. wäre das nicht möglich gewesen, der hatte nur die deutsche Staatsangehörigkeit.
Ich sehe das aber sowieso nicht als Lösung. Wäre es nicht viel besser, den Zugang zur deutschen Staatsangehörigkeit zu erschweren? Die Frage wäre also, warum ist Abdul B. überhaupt Deutscher? Diese Frage hat sich auch schon bei vergleichbaren Anschlägen in der Vergangenheit gestellt.

Merkwürdig ist allerdings, dass diese Diskussion diesmal von Innenminister Dobrindt angeschoben wird. Ist das nicht einer der Punkte, weshalb man die AfD als rechtsextrem einstuft?

Wie tickt der Islam?

Man müsse mehr für die Integration tun. So äußern sich viele Politiker. Auch das wirkt wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Allerdings habe ich den Eindruck, dass viele hier den Islam überhaupt nicht verstanden haben.
Es gibt kaum, eine aggressivere und intolerantere Religion als den Islam. Schon Mohammed hat diese Religion mit scharfem Schwert verbreitet. Beispiele darüber können wir bis in die jüngere Vergangenheit sehen.

Danisch hat mal über ein Gespräch mit einem Muslim in Dubai berichtet. Dort sagte ihm ein Muslim, dass das irdische Dasein nur dazu diene, um durch ein entsprechendes Verhalten einen guten Platz im Paradies zu erreichen. Danisch spricht dabei gerne von Scorerpunkten. Fünfmal am Tag beten, Frau und Kinder im Sinne Allahs zu erziehen, dass gebe Punkte. Einen richtigen Punktesegen können man aber erzielen, wenn man einen Ungläubigen zum Islam bekehre. Wenn das nicht gelingt, dann soll man ihn wenigstens umbringen. Und wenn man bei diesem Versuch ums Leben kommt, dann gibt es auch dafür eine gute Wertung.

Abdul B. in dieser Betrachtung

Sicherlich ist das etwas platt formuliert. Aber betrachten wir uns das mal im Falle des Abdul B. Der fährt in eine Menschenmenge. Es handelt sich um Menschen, die eine Weltanschauung pflegen, die Allah nicht für gut hält. Strenggläubige Muslime sind absolut intolerant gegenüber Queeren. Für Abdul B. dürfte sich der Anschlag möglicherweise sogar als Pflicht dargestellt haben.

Nach der Tat flüchtet er zunächst, wird dann aber in einer Kleingartenanlage durch ein SEK gestellt. Als er die Polizisten mit einem Messer angreift, wird er erschossen. Welcher normale Mensch greift mehrere mit Schusswaffen ausgerüsteten Polizisten mit einem Messer ein? Doch nur einer, der den eigenen Tod sucht. Wir Deutschen reden jetzt gerne von irgendeiner psychischen Störung. Kann es aber vielleicht sein, dass Abdul B. als Märtyrer ins Paradies einziehen wollte, um so einen guten Platz im Paradies zu erhalten?
Er hat Ungläubige umgebracht und ist dabei selbst ums Leben gekommen. Einen besseren Score kann man kaum erwerben.

So absurd das klingt, abwegig ist es nicht. Ich habe in meinem Leben schon mit vielen Muslimen gesprochen. Das irdische Leben dient nach deren Glauben ausschließlich dem Wohlgefallen Allahs. Und der wird es dann schon richten. Und wenn auch nur wenige Muslime Ungläubige abschlachten, wirklich ernsthafte Kritik hört man auch von den sogenannten Gemäßigten nicht.

Schlusswort

Es sind die Linken, die jeden, der den Islam kritisiert als islamophob oder Nazi beschimpfen. Es sind die Linken, die sich gerne mit Islamisten verbünden. Wer von Beiden sich am Ende als der nützliche Idiot herausstellt, muss sich noch weisen.
Nun hat es eine Linke Bewegung selbst getroffen. Damit könnte meine vorangegangene Fragestellung schon beantwortet sein.

Und nun hat es sie selbst getroffen. Es waren keine Rechten. Auch wenn man nun versucht, Zusammenhänge zu konstruieren. Diese Konstruktionen sind aber so absurd, dass sie jeder halbwegs intelligente durchschauen kann.
Was ich mich in diesem Zusammenhang aber frage: wo bleiben die Omas gegen rechts? Wo bleiben die anderen linken Organisationen? Irgendwie sind erwartbare Demonstrationen weitestgehend ausgeblieben. Vielleicht merken die gerade, dass sie sich ein Eigentor geschossen haben. Obwohl, ich glaube, da erwarte ich zu viel.

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