Meine Impfbereitschaft hat Grenzen
„Eine Impfpflicht könnte auch den Eindruck erwecken, dass die sachlichen Argumente doch nicht so gut sind.“
Lothar H. Wieler (ehem. Präsident des RKI)
Ich war bei der Vorsorge
Ich bin kein Freund von Vorsorgeuntersuchungen. Trotzdem muss ich mich hin und wieder einer solchen unterziehen, weil man mir sonst meine Dauermedikamente nicht mehr verschreibt. Meine letzte war auch schon fast vier Jahre her.
Nur zu ihrer Information, mir geht es gut. Eigentlich keine Veränderung zur Untersuchung vor vier Jahren. Abgesehen davon, dass ich jetzt vier Jahre älter bin.
Natürlich wird im Rahmen dieser Untersuchung mein Impfstatus überprüft. Dabei hat mir dann mein Hausarzt eine Impfung gegen Gürtelrose und Lungenentzündung empfohlen. Aber brauche ich die wirklich?
Mein Arzt kam dann mit der Aussage, die Impfungen seien empfohlen. Wahrscheinlich von STIKO. Dieses Argument allein reicht mir aber nicht mehr aus.
Grundsätzliches
Bitte verstehen sie mich nicht falsch. Ich bin kein grundsätzlicher Impfgegner. Im Gegenteil, es gibt eine menge Impfungern, die ich für überaus sinnvoll erachte. Dazu zählen nahezu alle Impfungen, die man Kleinkindern verabreicht. Die Kombi-Impfung Mumps-Masern-Röteln soll hier als Beispiel dienen. Auch Impfungen gegen Kinderlähmung (Polio) und Diphterie gehören zweifelsohne dazu. Das sind aber auch Impfungen, die über Jahrzehnte ihre Wirkung bewiesen haben. Darüber hinaus reicht in der Regel eine Impfung aus um eine Lebenslange Immunität zu erreichen. Es gibt auch Immunisierungen, bei der mehrere Impfungen in kurzen Zeitabständen erforderlich sind. Aber auch bei denen wird eine vergleichsweise lange Wirkung erzielt. Als Beispiel möge hier die Tetanus-Impfung dienen.
Es gibt aber auch Impfungen, die nur eine sehr begrenzte Wirkung haben. Dabei handelt es sich um Impfungen gegen Erreger, die unglaublich schnell mutieren. Und genau da sollte man sich überlegen, ob da eine Impfung überhaupt Sinn macht.
Corona Impfungen
Coronaviren mutieren in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Während der Corona-Krise mussten wir feststellen, dass wir innerhalb eines Jahres mehrere Mutationen dieses Virus zu bewältigen hatten. Der entwickelte Impfstoff kam also für spätere Mutationen einfach zu spät.
Darüber hinaus mussten wir feststellen, dass die Corona-Impfstoffe bei weitem nicht so wirksam waren, wie ursprünglich behauptet. Zunächst wurde eine Wirksamkeit von 95 Prozent nach einer Impfung verkündet. Schon kurze Zeit später sollte dann eine weitere Impfung verabreicht werden. Und noch nicht einmal ein Jahr später sprach man dann vom Booster eins und zwei. Trotzdem musste man sich eingestehen, dass die Impfung nicht wirklich erfolgreich war.
Schnell stellte man fest, dass man sich trotz Impfung infizieren konnte. Auch ein Fremdschutz, also die Weitergabe der Viren, konnte durch die Impfung nicht verhindert werden. Am Ende blieb die Aussage, die Impfung würde vor schweren Verläufen schützen. Das kann man glauben oder auch nicht. Für mich blieb die Frage: wenn diese Impfung eine Infektion nicht verhindert, wie kann sie dann den Verlauf abmildern? Diese Frage konnte mir bisher niemand schlüssig beantworten. Auch mein Hausarzt nicht.
Ich habe aus Opportunität seinerzeit zwei Corona-Impfungen erhalten. Weitere Impfungen kommen für mich nicht mehr in Frage. Es soll zwar wieder einmal eine Studie geben, die behauptet, dass die Corona-Impfung auch noch andere positive Wirkungen erzielt. Ich habe da aber meine Zweifel. Erinnert mich irgendwie an den Spruch, „Rauchen ist gesund, sagt Dr. Marlboro“.
RS- und Influenza-Viren
Für diese Virenarten gilt Ähnliches wie für Coronaviren. Sie mutieren relativ schnell. Es ist also fraglich, ob die angepassten Impfstoffe die neuen Viren überhaupt erfassen. Und mit den alten Viren dürften sie schon in Berührung gekommen sein und somit auf natürlichem Wege Immunität erlangt haben. Wozu also noch Impfen? Ärzte argumentieren dann gerne, dass gerade ältere Menschen schlechter auf solche Viren reagieren, dass die Immunität möglicherweise nicht gegeben sei. Kann sein, aber ist das dann nach einer Impfung anders?
Ich persönlich lasse mich weder gegen das eine noch das andere Virus impfen. Mein Körper hat sich nun 67 Jahre mit diesen Viren auseinandergesetzt und ich lebe immer noch. Ohne Impfung. Und sollte ich einmal so geschwächt sein, dass mich einer dieser Viren aus den Latschen haut, dann dürfte für mich auch die Zeit gekommen sein zu gehen.
Gürtelrose
Mit dieser Krankheit hat es so seine Besonderheiten. Sie wird vom Varizella-Zoster-Virus (VZV) verursacht. Das ist das gleiche Virus, welches auch für Windpocken verantwortlich ist. Selbst wenn sie Windpocken überstanden haben, verschwindet das Virus nicht aus ihrem Körper. Die Viren schlummern, wenn ich es richtig verstanden habe, an den Nervenwurzeln weiter. Und unter Umständen, man spricht von etwa 20 Prozent, werden die Viren wieder aktiviert und verursachen die Gürtelrose. Der Verlauf kann sehr unterschiedlich sein. Ich kenne nur einen einzigen Fall in meinem weiteren Bekanntenkreis. Da hat sich die Krankheit als sehr schmerzhaft und äußerst langwierig gezeigt. Weitere Fälle sind mir nicht bekannt.
Für mich entsteht hier dann aber eine Frage. Auch die konnte mir bisher nicht schlüssig beantwortet werden. Wenn der Körper von einer Infektion genesen ist, dann ist er eigentlich gegen das entsprechende Virus immun. Für VZV gilt das also nicht. Trotz vorangegangener Infektion zeigt der Körper keine Immunität gegen das Virus. Und jetzt erklären sie mir bitte, warum sollte eine Impfung das verändern? Und das besonders im Alter, wo der Körper eh schon schlechter auf Erreger reagiert. Ich habe mich bisher nicht impfen lassen, bin auch gerade im Hinblick auf Gürtelrose eher skeptisch.
Pneumokokken
Eine Impfung gegen Pneumokokken (Lungenentzündung) wurde mir weiterhin angeraten. Auch von dieser Impfung bin ich nicht überzeugt. Kokken sind Bakterien, und diese lassen sich gut mit Antibiotika bekämpfen. Es gibt für den Fall der Fälle also Medikamente. Zudem kenne ich nur einen Fall in meinem Umfeld, wo eine der Todesursachen Pneumonie war. Das war die Großmutter meiner Frau, die sich im Krankenhaus nach einer Oberschenkelhals-OP eine Lungenentzündung aufgesackt hatte. Sie war zu diesem Zeitpunkt schon 86 Jahre alt. Sie sehen also, da kamen viel Faktoren zusammen. Es ist wirklich fraglich, ob die Dame mit einer entsprechenden Impfung noch deutlich länger gelebt hätte.
Ich selbst war auch schon einmal von einer solchen Infektion betroffen. Das ist etwa 40 Jahre her. Das hat man damals sehr gut mit Antibiotika in den Griff bekommen. Irgendwie sehe ich da den Zwang zu dieser Impfung nicht. Ich muss allerdings zugeben, ich überlege noch.
Die Ständige Impfkommission (STIKO)
Dieses Institut bewertet gesundheitliche Risiken und verfügbare Impfstoffe. Daraus entwickelt sie Empfehlungen für Impfungen der Bevölkerung. Das Institut bezeichnet sich gerne als unabhängig. Leider ist dem nicht so. Die STIKO gehört zum Robert Koch-Institut (RKI). Und dieses ist ein Institut unter Aufsicht des Gesundheitsministers. Zu was das geführt hat, haben wir in der Corona-Zeit erleben dürfen.
Besonders in Erinnerung ist mir dabei noch der ehemalige Chef der STIKO, Thomas Mertens. Der hat Anfang 2021 noch gesagt, er würde seine Enkel nicht gegen Corona impfen lassen, und nur drei Monate später hat er die Impfung dann doch empfohlen. Heute wissen wir, dass da die Politik massiv eingegriffen hat. Die Vertrauenswürdigkeit hat dadurch definitiv nicht gewonnen.
Was die also so alles empfiehlt, hat bei mir nur wenig Gewicht.
Während der Corona-Krise ist außerdem offenbar geworden, dass Bill Gates das RKI mit Finanzmitteln unterstützt hat. Und dass der bei Pfizer mit drinsteckt ist mittlerweile kein Geheimnis mehr.
Apropos Pfizer
Derzeit laufen unzählige Werbespots für die Impfung gegen Gürtelrose. Die stammen allerdings nicht von unseren Gesundheitsministerium. Die Enden mit der Aussage, dies sei eine Werbung von Pfizer.
Das ist auch nicht unbedingt ein Argument für eine Impfung. Denn wenn dieser Impfstoff genau so gut ist, wie der Corona-Impfstoff dieses Unternehmens, dann kann man es eigentlich lassen. Er verhindert keine Infektion, er verhindert keine Ansteckung anderer, er soll angeblich vor schweren Verläufen schützen. Wirklich überzeugend ist das für mich nicht.
Wann ist Impfen sinnvoll?
Auch hierzu keine wissenschaftliche Abhandlung meinerseits. Dazu bin ich gar nicht in der Lage. Trotzdem mache ich mir meine Gedanken. Es gibt unzählige Viren und Bakterien auf der Erde. Um an einem solchen zu erkranken, muss man sich erst einmal damit infizieren. Und hier sollte man durchaus mal nachfragen, wie viele Infektionen überhaupt bekannt sind.
Darüber hinaus würde mich auch interessieren, ob Fälle bekannt sind, wo Infektionen trotz Impfung auftreten. Bei Corona unterschieden sich solche Fälle kaum von den Ungeimpften.
Im Zusammenhang mit Gürtelrose heißt es im Internet „Gürtelrose kann auch nach einer Impfung auftreten, allerdings meist seltener und mit milderem Verlauf als bei ungeimpften Personen.“ Gleichzeitig heißt es, die Impfung habe eine Wirksamkeit von 95 Prozent. Das hatte man seinerzeit aber auch über die Corona-Impfung behauptet.
Und dann gibt es Impfungen gegen Viren, ich hatte RS, Influenza und Corona schon erwähnt, wo man nicht genau weiß, ob die Impfung gegen die aktuellen Mutationen überhaupt wirkt.
Es gilt also abzuwägen, ob es für einen selbst sinnvoll erscheint sich impfen zu lassen.
Schlusswort
Wenn sie von mir eine Empfehlung erwartet haben, ob sie sich impfen lassen sollen oder nicht, dann muss ich sie enttäuschen. Ich kann ihnen nur meine eigenen Gedanken weitergeben. Und an gewissen Impfungen habe ich halt mein Zweifel. Die Impfungen, die im Kindesalter verabreicht werden halte ich allerdings für äußerst sinnvoll.
Aber egal wie ich das sehe, letztendlich müssen sie völlig alleine für sich diese Entscheidung treffen. Verlassen sie sich aber nicht allein auf die Aussage ihrer Ärzte. Denn die richten sich oft ausschließlich nach den Empfehlungen der STIKO oder Richtlinien der WHO. Und da kann es durchaus passieren, dass da Big Pharma dahintersteckt.