Dies und das am 13.06.

Der wöchentliche Wahnsinn der 24. Woche

„Bei jeder Entscheidung ist es das Beste, das Richtige zu tun, das Nächstbeste, das Falsche zu tun und das Schlechteste, gar nichts zu tun.“
Franklin D. Roosevelt

Wenn du nicht mehr weiterweißt

Sie kennen den Spruch: „Wenn du nicht mehr weiterweißt, dann bilde einen Arbeitskreis“. Es ist schon merkwürdig, wie viele Arbeitskreise diese Bundesregierung schon veranstaltet hat. Zuletzt ging es um Wirtschaft und Soziales. Dazu hatte man die sogenannten Sozialpartner eingeladen. Wirtschaftsvertreter, Gewerkschaft, natürlich Vertreter der Koalition. Sind SPD und CDU schon gegensätzlich genug, so sind Arbeitgeber und Gewerkschaften so gegensätzlich wie Tag und Nacht.
Und was ist dabei herausgekommen? Nichts, war auch nicht anders zu erwarten. Man habe konstruktiv zusammengearbeitet.
Konstruktiv und ergebnislos? Ist das nicht auch ein totaler Widerspruch? Wahrscheinlich meint man damit, dass man sich nicht geprügelt hat. Immerhin etwas.
Ich liebe Simulationsspiele. Aber diese Politiksimulation ist nur schwer verkäuflich.

Wording

Kam letztens in der Tagesschau. Im Kosovo haben kürzlich Wahlen stattgefunden. Die Tagesschau spricht vom Sieg einer linksnationalistischen Partei. Nun, steht Links nicht für Sozialismus?
Und nun drehen wir das ganze mal um. Dann hieße es nationalsozialistische Partei. Wieso nutzt man in der ARD nicht diesen Begriff. Hat man Angst davor, dass das Rechts-Bashing dann nicht mehr funktioniert?
Wenn man aber weiß, dass man den Kosovo in die EU aufnehmen will, dann wird da doch ein Schuh draus.

Rente mit 70

Immer wenn es den Sozialkassen schlecht geht, dann kommt die Idee des späteren Renteneintritts. Ich halte das aber für Schwachsinn. Gutverdienende brauche nicht solange arbeiten, die haben schon vorher ihre Alterssicherung unter Dach und Fach. Die, die nicht so viel verdienen, das sind meistens Berufe, in denen körperlich gearbeitet werden muss, können gar nicht solange arbeiten. Die sind schon vorher kaputt.
Und dann gibt es die, die ihr Leben lang nicht gearbeitet haben. Die werden dann halt ein paar Jahre länger nicht arbeiten. Glaubt also irgendeiner, dass Rente mit 70 zum Erfolg führen wird?
Ich glaube nicht. Unterm Strich geht es darum, Rentenansprüche zu kürzen, damit mit den Rentenkassen auch weiterhin versicherungsfremde Leistungen erbracht werden können.
Aber wenn man die Wahlergebnisse betrachtet, scheine es die Bürger genauso zu wollen. Wir werden ärmer, aber glücklich sein. Sagen die Superreichen.

Linke Logik

Im Zusammenhang mit der gesetzlichen Rentenversicherung kommt Bärbel Bas wieder einmal auf die Idee, die Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung zu integrieren. Mal abgesehen davon, dass das die öffentliche Hand zusätzlich belasten würde (Arbeitgeberanteil), wird dadurch auch das Problem nicht gelöst. Denn die jetzigen Einzahler werden später Leistungsempfänger. Das System ist aber schon jetzt ein Zuschussbetrieb. Und wenn es dann in Zukunft mehr Anspruchsberechtigte gibt, dann wird der Zuschussbedarf größer. Nicht kleiner!
Aber wie soll man das einer Bürohilfe mit Hauptschulabschluss erklären.
Quelle: Danisch

Und wieder zahlt der Steuerzahler

Die Energiewende wird Unsummen für den Netzausbau verschlingen. Das wissen auch die Netzbetreiber. Und so versucht das holländische Unternehmen Tennet schon länger seine deutschen Anteile loszuwerden. Eine Übernahme durch den Bund war aber bisher Abhängig von der Zustimmung der EU. Nun liegt die Zustimmung der EU-Kommission vor. Und nun übernimmt der Bund über die staatliche Förderbank KfW 25,1 Prozent des Unternehmens. Das Ganze kostet 3,3 Milliarden Euro. Und jetzt fragen sie sich einmal, wer dafür haftet. Natürlich der Steuerzahler. Denn Gewinn ist damit nicht zu erzielen, sonst hätten die Investoren Schlange gestanden.
Wieder einmal so ein Projekt, was über die Jahre ordentlich Steuergelder verbrennen wird. Aber Deutschland ist doch ein reiches Land.
Quelle: Handelsblatt

Man kann es kaum glauben

Eigentlich dachte ich, das Thema sei vom Tisch. Die Dänen wollten ja schon die Methan-Emissionen in der Rinderzucht verringern. Das dafür entwickelte Medikament war aber eine Luftnummer.
Nun beabsichtigt die dänische Regierung eine Abgabe auf die Methanemissionen von Nutztieren. Im Volksmund heißt das Teil „Kuhsteuer“. Ab 2030 sollen 40 Euro pro Tonne CO2-Equivalent fällig sein. Bis 2035 soll der Preis auf 100 Euro steigen. Das Ganze soll dem Klimaschutz dienen. Was man halt so behauptet, wenn man Geld braucht.
Nun ist seit 2000 die Zahl der Landwirtschaftlichen Betriebe um 44 Prozent gesunken. Ein Ende ist nicht absehbar.
Was spricht eigentlich dagegen, wenn die Bürger anstelle der Kühe das Gras selbst fressen.
Sollen die Dänen machen was sie wollen. Ich befürchte aber, dass die Deutschen so etwas mit Begeisterung aufnehmen werden.
Und wie heißt es so schön? „Über Tofu macht man keine Witze, das ist geschmacklos.“
Quelle: Apollo News

Sehr demokratisch

Am ersten Juliwochenende findet der Bundesparteitag der AfD in Erfurt statt. Die Vorbereitung linker Organisationen laufen auf Hochtouren. Wie vor einem Jahr in Gießen bei der Gründungsveranstaltung der AfD-Jugendorganisation, will man die Veranstaltung in Erfurt massiv stören. Natürlich betont man den gewaltlosen Widerstand. Wohin das aber führt, hat Gießen deutlich gezeigt.
Was ich aber für viel schlimmer halte, die Gewerkschaft Verdi ist wieder mit dabei. Sie will ihren Mitgliedern sogar den Bustransfer nach Erfurt bezahlen. Ich frage mich allen Ernstes, was das mit dem Auftrag von Gewerkschaften zu tun hat. Sollten die nicht Arbeitnehmervertretungen sein? Und wenn man weiß, dass viele Arbeiter sich der AfD zuwenden, müssten die Gewerkschaften dann nicht auf der Seite der AfD stehen?

Wie dem auch sei, Gewerkschaften sind also lediglich eine ultralinke Organisation, die auch keine Scheu vor der gewaltbereiten Antifa zeigt. Ich frage mich nur, warum es noch Arbeiter gibt, die freiwillig für diese kommunistische Organisation zahlen.
So etwas ist wohl nur im Land „des betreuten Denkens“ möglich.
Quelle: Tichys Einblick

Deutsche Ingenieurskunst

Stuttgart 21 ist ein Dauerbrenner. Eigentlich sollte der Bahnhof 2019 eröffnet werden. Mittlerweile ist man bei 2031 angelangt. Und die Hiobsbotschaften reißen nicht ab. Der Bahnhof sollte eigentlich voll digitalisiert werden. Und was das bedeutet, weiß jeder der schon einmal ein „Smart Home“ verkabelt hat. Jetzt stellt sich heraus, dass da wohl 1.200 Kilometer falsch verlegt worden sind. Liebe Leute, was haben die da für Amateure beschäftigt?
Vielleicht kennen sie das Miniatur Wunderland in Hamburg. Das ist die größte Modelleisenbahnanlage der Welt und die läuft voll digital. Vielleicht hätte man die Techniker dieser Anlage nach Stuttgart holen sollen. Dann wäre zumindest die digitale Steuerung nicht das Problem.
Apropos, die Zahl 21 bezieht sich nicht auf das Eröffnungsjahr, sie bezeichnet lediglich das Jahrhundert. Und so verbleiben ja noch 73 Jahre für die Eröffnung.
Quelle: Apollo News

Schluss

Das war es dann mal wieder mit dem wöchentlichen Wahnsinn.
Und wie immer, einer zum Wochenende.

Der neue Chef kommt in sein neues Unternehmen und will sich erst mal ein Bild machen. Da sieht er, wie ein Mann eine Zeit lang pfeifend in die Luft starrt und nichts tut. Verärgert geht der Chef auf ihn zu und schnauzt: „Wie viel verdienen Sie im Monat?”
Der Mann erwidert: „1.500 Euro.”
Der Chef zückt 1.500 Euro aus seinem Aktenkoffer, wirft sie vor ihn auf den Boden und sagt zornig: „Da, das Gehalt für einen Monat. Und jetzt raus! Ich will Sie hier nie wieder sehen.“
Kurz nachdem der Mann weg ist, kommt ein Mitarbeiter auf den Chef zu und fragt erstaunt: „Wo ist denn der Pizzabote hin?“

In diesem Sinne eine schöne Woche noch.
Und bleiben sie mir gewogen.

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