Fußball-WM Splitter

Skurriles und Merkwürdiges von der Fußball-WM

„Mit schönen Frauen ist es wie mit Fußball. Man freut sich auf ein schönes Wochenende und wird maßlos enttäuscht.“
Francesco Totti

Vorweg

Eigentlich ist es immer das Gleiche. Große Sportereignisse erzeugen immer auch blöde Sprüche und merkwürdige Situationen. Warum sollte das diesmal anders sein?
Daher sollte ich diesen Artikel konservieren und in vier Jahren wieder ausgraben. Okay, dieses Mal hat die Nationalmannschaft zumindest auf ihre schwachsinnigen politischen Signale verzichtet. Das ist ja schon mal was.
Trotzdem gibt es immer noch Dinge, über die ich zu berichten weiß.

Die Eintrittskarten sind zu teuer

Ich hatte vor wenigen Tagen schon berichtet. Meine Erkenntnisse haben sich nicht verändert. Die Stadien sind ausverkauft.
Trotzdem verweisen die deutschen Journos immer wieder darauf, dass Plätze frei sind. Gestern zeigte sich einer nach Bekanntgabe der offiziellen Zuschauerzahl durch den Stadionsprecher sogar überrascht, dass es doch so viele waren. Tja, passt halt nicht ins Narrativ.

Hydration Breaks

Sie kennen das. Da wird das Spiel zur Mitte der Halbzeit unterbrochen, weil die Spieler aufgrund der Hitze was trinken müssen. Die sind also nicht in der Lage, 45 min Fußball zu spielen ohne was zu trinken. Kann man glauben, muss man aber nicht. 1970 bei der Fußball-WM in Mexiko gab es diese Pausen jedenfalls nicht.
Der Grund ist nämlich ein ganz anderer. Beim American Football nennt man diese Unterbrechung nämlich Tactical Timeout. Gibt es übrigens auch in anderen Sportarten. Diese Pausen braucht man für Werbung.
Hydration Break ist also irreführend, es müsste Commercial Break heißen.
Nur so nebenbei, die Masse der amerikanischen Stadien sind auf 20 Grad runtergekühlt. Mit Hitze haben diese Pausen also nichts zu tun.

Alte Säcke

Die ältesten Spieler sind Lionel Messi (38) aus Argentinien und Christiano Ronaldo (41) aus Portugal. Was unterscheidet die Beiden? Messi überzeigt durch Spielwitz und Tempo, hat im ersten Spiel alle drei Tore geschossen. Und Ronaldo stand sinnlos auf dem Platz herum. Wenn man es nicht besser gewusst hätte, dann hätte man ihn für ein Fußballerdenkmal halten können. Am Ende schafft Portugal gegen die Republik Kongo ein mühsames 1:1. Naja, vielleicht begreift der Trainer noch, dass man mit Denkmälern keine Spiele gewinnt.

Klimawandel

Housten, Das Stadion auf 20 Grad runtergekühlt. Draußen Regenwetter. Aber, so der Reporter, normalerweise wären da jetzt 30 Grad und mehr. Soll da vielleicht wieder Klimaangst geschürt werden?
Lasst euch nicht verarschen. Housten liegt etwa auf dem Breitengrad 29.7. Kairo liegt auf dem Breitengrad 30.0. Und jetzt überlegen sie sich mal, warum es in Houston normalerweise so warm ist. Das hat sehr wohl mit Klima zu tun, nicht aber mit Erderwärmung.

Deutschland jubelt

Das erste Spiel mit 7:1 gewonnen. Deutschland ist schon fast Weltmeister. Trotzdem warne ich vor Euphorie. Der Gegner war Curaçao, ein Inselstaat mit knapp 160.000 Einwohnern. Früher bezeichnete man solche Mannschaften despektierlich als Fallobst. Das dürfte den Sieg dann schon ein wenig relativieren.
Und jetzt warnt man vor dem starken Gegner Elfenbeinküste. Wahrscheinlich macht man das, um bei einer Niederlage die entsprechende Ausrede zu haben. Ich sage dazu nur eines! Wer bei diesem Turnier antritt mit dem Ziel Weltmeister zu werden, für den sollten solche Gegner Pflichtaufgaben sein.

Das Ding mit dem Fallobst

Aber auch Fallobst sollte man nicht unterschätzen. Die Spanier traten im ersten Spiel gegen Kap Verde, ein Inselstaat mit knapp 600.000 Einwohnern, an. Am Ende steht ein mühsames 1:1. Tja wenn man nach einem frühen 1:0 das Fußballspielen einstellt, dann darf man sich nicht wundern, wenn man am Ende nicht gewinnt.
Das Gleiche passiert Portugal mit dem 1:1 gegen Kongo. Da kennen wir aber die Ursache schon.

Vielleicht verkenne ich aber die Situation. Kann es sein, dass der Begriff „Fallobst“ jetzt für Spanien oder Portugal anzuwenden ist?

Experten

Es ist ja schön, wenn solche Veranstaltungen mit Experten, ehemaligen Fußballgrößen, begleitet werden. Aber müssen es gleich drei sein wie beim ZDF? RTL beschäftigt bei Fußballspielen einen. Und der flitzt vom Kommentatoren Platz zum Interviewpult. Da reicht einer.
Beim ZDF hat man drei Experten im Studio. Und bei den Spielen sind dann auch noch Experten vor Ort. Wer bezahlt die eigentlich? Ach ja, da war doch was mit so einer Zwangsgebühr.
Übrigens, das Gleiche finden sie dann auch noch bei der ARD.

Reporter

Es gibt immer wieder Reporter, da hat man das Gefühl, die sehen ein anderes Spiel. Fällt mir immer wieder bei Claudia Neumann auf, sie ist aber kein Einzelfall. Jetzt weiß ich auch, warum die so viele Experten brauchen. Nur warum suchen die sich dann solche aus, die dem Niveau der Reporter absolut entsprechen. Vielleicht wäre da der Einsatz von KI sinnvoll. Schlechter kann es kaum werden.

Aufregung um einen Schiedsrichter

Da soll einem Schiedsrichter die Einreise in die USA wegen Terrorismusverdachts verweigert worden sein. Klar, dass man das für Trump-Bashing nutzt.
Nach meinen Informationen soll es sich dabei um einen somalischen Schiedsrichter gehandelt haben. Aber was wollte der überhaupt bei der WM? Die Schiedsrichter werden in der Regel von den teilnehmenden Nationen gestellt. Und dazu gehört Somalia definitiv nicht. Was wollte der also da? So richtig kann ich das nicht einschätzen. Man sollte mal Annalena fragen. Die hat sich ja groß und breit geäußert. Die muss es ja wissen. Aber merkwürdig ist das schon.

Und da war da noch die Kneipe

In eine Kneipe in der Kölner Innenstadt gibt es eine Szene-Kneipe, in der die Fußballspiele übertragen werden. Allerdings ist dort Schwarz-Rot-Gold verboten, weil dadurch die anderen ausgegrenzt werden. Ob andere Fahnen auch verboten sind, weiß ich nicht. Wahrscheinlich nicht, wegen der Toleranz. Ein Großteil der Deutschen Gäste soll die Kneipe jedenfalls meiden.
Ich hoffe, dass die Kneipe jetzt pleitegeht. Go woke, go broke.

Schluss

Ich wünsche ihnen trotzdem noch eine interessante Fußball-WM. Und wenn sie das nicht interessiert, dann schmeißen si den Grill an. So ein echtes Männergrillen, Fleisch, Bier. Das geht auch ohne Fußball.

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