Läuft wohl nicht richtig rund

VW reduziert die Produktion von E-Autos

„Arbeit muss dem Gemeinwohl dienen, dann bringt Arbeit Segen, dann ist Arbeit Gebet.“
Alfred Krupp

Eigentlich hätte es doch klappen müssen

Der Staat will weg von den Verbrennungsmotoren. Der CO2-Ausstoß sei doch so schlimm für das Weltklima. Das ist das Mantra der Grünen. Und dafür macht man massenhaft Werbung.
Und nicht nur das. Die Nutzung von Verbrennungsmotoren wird seit Jahren massiv verteuert. Die nächste Stufe der CO2-Besteuerung kommt 2024. Aber all das reicht noch nicht. Darüberhinaus fördert man das E-Auto als ob es kein morgen gäbe. Kaufprämien gepaart mit Steuererleichterungen. Kostenloses Parken, ich weiß nicht was sich die öffentliche Hand noch an Bevorzugung einfallen lässt.
Und es immer wieder behauptet man, dass das E-Auto auf längere Sicht die günstigere Variante des Individualverkehrs ist. Wer kommt unter diesen Voraussetzungen an einem E-Auto noch vorbei? Eigentlich müsste doch jeder halbwegs vernünftige Mensch erkennen, dass das E-Auto die einzige sinnvolle Alternative ist. Oder vielleicht doch nicht?

Das VW-Werk in Emden

Schauen wir einmal in das letzte Jahrhundert zurück. Da hat VW in Emden ein Werk gebaut. Dort wurde ab 1964 der Käfer produziert. Ja, das war ein Auto, welches weltweit gefragt war. Später lief dort auch der VW Passat vom Band. Das tut er auch heute noch, als Verbrenner natürlich.
Im August 2019 gab VW bekannt, dass in diesem Werk zukünftig ausschließlich E-Autos gebaut werden sollen. Seit 2022 läuft da der VW ID.4 vom Band. Später will man dann auch den ID.7 produzieren. Derzeit ist aber noch der Passat als Verbrenner aktuell.

Der Absatz

Anscheinend scheint es aber mit dem Absatz des ID.4 nicht so richtig zu laufen. Emden reduziert nämlich die Produktion. Angeblich liege der Absatz um 30 Prozent unter den Erwartungen. Also sollen die drei-wöchigen Werksferien um eine Woche verlängert werden. Auch die Einführung einer dritten Schicht ab Herbst dieses Jahres ist wohl vom Tisch. Dass man 300 Leiharbeiter ab August nicht mehr weiterbeschäftigt werden sollen, ist wohl schon entschieden.

All diese Maßnahmen gelten nur für den Bereich der E-Mobilität. Die Produktion des Passat mit Verbrennungsmotor läuft wie gehabt weiter.

Ist das ein Einzelfall?

Ja, die Frage könnte man jetzt tatsächlich stellen. Ich glaube nicht, dass das ein Einzelfall ist. Denn auch Tesla hatte kürzlich erhebliche Absatzschwierigkeiten. Da müssen erhebliche Rabatte her, damit man die Autos am Ende wirklich los wird. Und bei den E-Autos muss das ja schnell gehen. Denn die Batterien verlieren auch Leistung, wenn sie nur rumstehen.

Die Gründe

Auf die Gründe will ich hier nicht detailliert eingehen. Das habe ich in diesem Blog schon häufiger getan. Geringe Reichweiten, hohe Anschaffungskosten trotz Förderung, begrenzte Haltbarkeit der Batterien, ich könnte da noch einiges hinzufügen. Und dass der Strom immer teurer wird, ist auch nicht von der Hand zu weisen. Die Frage, wie klimafreundlich unser Strom derzeit ist, will ich dabei noch nicht einmal betrachten. Nun ja, es scheint doch mehr gegen ein E-Auto zu sprechen, als viele geglaubt haben. Letztendlich entscheidet der Markt, wo es lang geht.

Fazit

Deutschland ist noch nicht reif für die unbegrenzte E-mobilität. Der Kunde nimmt das Angebot einfach nicht an. Haben die Bürger nicht begriffen, dass der Weltuntergang droht? Oder sind die Bürger vielleicht doch nicht so dumm, wie die grüne Mischpoke das glaubt?
Ich weiß nicht, wo das noch hingehen wird. Ich bin mir aber sicher, dass diese grünen Weltverbesserer im Notfall noch mehr Zwang ausüben werden, als sie es jetzt schon tun. Da werden dann halt neue Gesetze geschaffen. Ob die überhaupt durchführbar sind, müssen doch solche Halbgötter wie Lang, Habeck, Baerbock und Konsorten nicht interessieren.

Sie haben aber die Wahl. Spätestens in zwei Jahren.

Meine Quelle

VW reduziert Produktion von E-Autos in Emden (tichyseinblick.de)

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